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Augsburg: Hubert Aiwanger klinkt sich in Debatte um Süchtigentreff ein

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Hubert Aiwanger klinkt sich in Debatte um Süchtigentreff ein

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    Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger  im Gespräch mit Gewerbetreibenden aus Oberhausen. Es ging um die geplante Ansiedlung des Süchtigentreffs.
    Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger im Gespräch mit Gewerbetreibenden aus Oberhausen. Es ging um die geplante Ansiedlung des Süchtigentreffs. Foto: Michael Hochgemuth

    Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) klinkt sich in die Debatte um den geplanten Süchtigentreff bei St. Johannes in Oberhausen ein. Gewerbetreibende aus dem Stadtteil hatten ihn gebeten, sich für ihre Belange starkzumachen. Jetzt will Aiwanger auf die Augsburger Stadtspitze zugehen.

    Die geplante Umsiedlung des Süchtigentreffs hat Protest ausgelöst - auch seitens Gewerbetreibender. Ein Kritiker ist der Geschäftsführer des Modehauses Jung, Alexander Ferstl. Sein Unternehmen plant eine Umgestaltung des Modehauses und des umliegenden Areals. Unter anderem soll der Parkplatz überbaut werden und Wohnraum entstehen, sowie ein Supermarkt angesiedelt werden. Auf diesem Weg wolle man den Stadtteil aufwerten.

    Investitionen in den Stadtteil könnten mit Süchtigentreff ausbleiben

    Wie mögliche künftige Mieter - privat wie gewerblich - auf einen Süchtigentreff in unmittelbarer Nähe reagieren würden, sei schwer abzuschätzen, so Ferstl. Ähnliche Sorgen machen sich auch andere Gewerbetreibende, die am Montag im Modehaus zu einem Gespräch mit Aiwanger zusammen kamen. Unter ihnen waren auch die Inhaber von Trachten Huber sowie der Metzgerei Mayer. Initiiert hatte es Angelika Lippert, Vorsitzende der Freien Wähler in Augsburg und Bewohnerin von Oberhausen. 

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    Der Minister sagte im Anschluss, er könne die Bedenken nachvollziehen. "Wir müssen diese Sorgen ernst nehmen. Es wäre nicht verantwortbar, wenn Investitionen aus einem solchen Grund ausbleiben." Er werde das Gespräch mit OB Eva Weber und Wirtschaftsreferent Wolfgang Hübschle suchen. Die Entscheidung im Stadtrat soll am 25. Juli fallen.

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