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Augsburg-Innenstadt
08.05.2022

Frau soll ohne Grund den Notruf gewählt haben

Eine 51-Jährige aus Augsburg hat sich ausgesperrt und will sich den Schlüssendienst sparen. Da kommt sie nach Angaben der Polizei auf eine Idee, die nun Folgen hat.
Foto: Daniel Karmann, dpa (Symbol)

Eine 51-Jährige aus Augsburg hat sich ausgesperrt und will sich den Schlüssendienst sparen. Da kommt sie nach Angaben der Polizei auf eine Idee, die nun Folgen hat.

Eine 51 Jahre alte Frau aus der Augsburger Innenstadt soll am Samstag Missbrauch von Notrufen betrieben haben. Nach Angaben der Polizei wählte die Frau den Notruf und meldete, dass sie sich aus ihrer Wohnung ausgesperrt habe. Es stellte sich bei der Befragung der Anruferin demnach heraus, dass kein Notfall vorlag. "Zur Lösung des Problems wurde der 51-Jährigen empfohlen, einen Schlüsseldienst zu beauftragen", so die Polizei. Die Frau habe daraufhin angegeben, dass sie Opfer einer Straftat geworden sei. "Aufgrund der Aussage wurden Einsatzkräfte zum Wohnort der Anruferin entsandt."

Bei der persönlichen Befragung vor Ort stellte sich die Lage jedoch überraschend anders dar, heißt es von der Polizei. Die 51-Jährige war gänzlich unverletzt und "wollte von der zuvor gemeldeten Straftat angeblich nichts mehr wissen". Nach eigenen Angaben wollte sie sich lediglich das Geld für einen Schlüsseldienst sparen, teilt die Polizei mit. Die Frau erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Notrufen und Vortäuschen einer Straftat. (jaka)

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