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Region Augsburg
18.11.2022

Kinderporno-Razzia: Polizei durchsucht 19 Wohnungen im Großraum Augsburg

Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt seit Langem intensiv zum Thema Kinderpornografie. Diese Woche wurden 19 Durchsuchungen bei Verdächtigen durchgeführt.
Foto: Jochen Luebke, ddp (Symbolfoto)

Die Kripo hat 19 Durchsuchungen in Stadt und Landkreis Augsburg sowie in Aichach-Friedberg durchgeführt. Unter den Verdächtigen sind zehn Jugendliche.

Die Augsburger Kriminalpolizei und Kräfte der Einsatzhundertschaft haben am Dienstag und am frühen Donnerstagmorgen insgesamt 19 Durchsuchungen in der Stadt Augsburg sowie in den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg durchgeführt. Grund der breit angelegten Razzia war nach Angaben der Ermittler der Tatverdacht des Besitzes beziehungsweise Verbreitens kinderpornografischer Schriften. Die Polizei spricht von Einzelfällen, die in keinem direkten Zusammenhang stehen. Bei den Beschuldigten handelt es sich um zehn Jugendliche und Heranwachsende sowie neun Erwachsene im Alter zwischen 25 und 52 Jahren. Der jüngste ist 15 Jahre alt, wie ein Polizeisprecher auf Nachfrage mitteilte. Aus dem Landkreis Aichach-Friedberg kommen vier Tatverdächtige, darunter eine Frau und ein Heranwachsender.

Kinderporno-Durchsuchungen in Augsburg und Umgebung: Das wird den Beschuldigten vorgeworfen

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, Bilder oder Videos mit sexuellen Handlungen – meist auf ihrem Smartphone – besessen oder verbreitet zu haben. Dies geschah größtenteils über Chats wie WhatsApp, aber auch mittels Clouds oder Social-Media-Plattformen. So habe ein 16-Jähriger via Instagram mehrfach kinderpornografische Bilder verbreitet und dafür verschiedene Accounts genutzt, teilte die Polizei mit. Ein 19-Jähriger soll in einer WhatsApp-Gruppe mit mehreren Hundert Mitgliedern mehrfach kinder- und jugendpornografische Inhalte empfangen haben. Es besteht laut Polizei daher der Verdacht, dass entsprechendes Bildmaterial auf seinem Smartphone vorhanden ist. Nach Angaben der Kriminalpolizei sind aber nicht nur junge Menschen von den Ermittlungen betroffen. So wird einem 40-Jährigen vorgeworfen, kinderpornografisches Bildmaterial auf eine Cloud geladen zu haben.

Da die Bilddateien augenscheinlich Kinder unter 14 Jahren bei sexuellen Handlungen zeigen, liege bereits der Tatverdacht des Besitzes und der Verbreitung kinderpornografischer Schriften vor. Daher ermittelt die Kripo Augsburg seit Langem intensiv in diesem Themenkomplex und führt immer wieder Durchsuchungen durch.

Polizei: "Betroffene haben psychisch damit zu kämpfen"

Bei der konzertierten Aktion wurden die Wohnungen der Beschuldigten durchkämmt, Smartphones und weitere Datenträger sichergestellt. Ermittler werden diese nun nach strafrechtlich relevanten Inhalten auswerten. Nach jetzigem Stand handelt es sich laut Polizei bei den Beschuldigten nicht um Betreiber einschlägiger Portale. Generell verzeichnen die Ermittler in den vergangenen Jahren einen spürbaren Anstieg im Deliktsbereich der Kinderpornografie. Die Kriminalpolizei appelliert, bei Erhalt von derartigem Bildmaterial den Kreislauf der Weiterverbreitung zu unterbrechen, diese Dateien sofort zu löschen und auf keinen Fall in irgendeiner Art weiterzuschicken oder in Gruppen online zu stellen. Neben der Verfolgung von Straftaten weist die Polizei auch auf den Opferschutz hin.

Meist handele es sich bei den abgebildeten Personen um junge Menschen, deren intimen Bilder im Netz kursierten. "Oft ist es schwer, diese Bilder aus dem Internet zu verbannen. Betroffene haben in vielen Fällen vor allem psychisch damit zu kämpfen, dass ihre intimen Fotos in Umlauf geraten sind", weiß die Polizei. Es seien auch immer wieder Fälle bekannt, bei denen Betroffene mit der Veröffentlichung von dementsprechendem Bildmaterial diskreditiert oder sogar erpresst würden. (AZ)

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