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Augsburg: Mehr Umwelt, weniger Tierversuche und ein Herzensanliegen: Was die V-Partei³ für Augsburg plant

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Mehr Umwelt, weniger Tierversuche und ein Herzensanliegen: Was die V-Partei³ für Augsburg plant

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    Die V-Partei³ lud zum Neujahrsempfang. Mit dabei waren (von links) Eberhard Pfeuffer, Moderatorin Marion Buk-Kluger, Ludwig Fink, Künstlerin Ceci, OB-Kandidat Roland Wegner und Rosmarie Lautenbacher.
    Die V-Partei³ lud zum Neujahrsempfang. Mit dabei waren (von links) Eberhard Pfeuffer, Moderatorin Marion Buk-Kluger, Ludwig Fink, Künstlerin Ceci, OB-Kandidat Roland Wegner und Rosmarie Lautenbacher. Foto: Michael Hochgemuth

    Auf ihrem Neujahrsempfang schärften die V-Partei3 und ihr OB-Kandidat Roland Wegner ihr Profil. Mehr Umwelt, weniger Tierversuche und ein Auge auf die Tierhaltung im Zoo verspricht Wegner. Die Partei tritt mit einer voll besetzten Kandidatenliste und einem Frauenanteil von nach eigener Aussage 70 Prozent an. Roland Wegner sitzt seit den Kommunalwahlen 2020 als bisher einziger Vertreter im Augsburger Stadtrat.

    Konkret geht es im Programm der Partei vor allem um den Erhalt der 1300 Bäume auf der Süd- und Westseite des Uniklinikums. „Wir wollen den Neubau des Klinikums, aber wir wollen ihn auf der Ostseite des jetzigen Klinikkomplexes“, so Wegner, der Verwaltungswirt und Kämmerer der Gemeinde Gablingen ist. Das Gelände mit Seen, Teichen und kleinen Hügeln soll dem Neubau des Uniklinikums weichen. Die Einleitung des Bauleitplanverfahrens soll in der nächsten Woche im Stadtrat beschlossen werden.

    Der frühere Stadtberger Bürgermeister und derzeitige Vorsitzende des Bund Stadtbergen, Ludwig Fink (SPD), zitierte eine Umfrage der Kreisgruppe Augsburg des Bund Naturschutz (BUND), in der die Ortsgruppen Augsburg, Neusäß und Stadtbergen organisiert sind. Die Ergebnisse wurden Anfang Februar veröffentlicht. Die Organisation schrieb 40 Politiker und Politikerinnen an, darunter auch die Landtagsabgeordneten.

    Die Ergebnisse der Umfrage seien, so Wegner in seiner Rede vor etwa 100 Gästen des Neujahrsempfangs im Augustanasaal, nicht eindeutig. 45 Prozent hätten sich für den Neubau auf dem Westareal und damit für eine Rodung des Parks ausgesprochen. Jedoch hätten sich 23 Prozent für die Ostlösung und 32 Prozent unentschieden geäußert.

    Fink verwies darauf, dass der Park frequentiert werde, Kinder der umliegenden Siedlungen dort spielten und Patienten, Besucher und Mitarbeiter dort Entspannung fänden. Er habe darüber hinaus auch einen emotionalen Wert. „Das zu zerstören, sollte sehr gut überlegt, der Klinikneubau ergebnisoffen geprüft werden.“

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