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Augsburg: „Politischer Familienbetrieb“: Grünen-Politiker Bozoglu kritisiert Augsburger AfD-Stadtratsliste

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„Politischer Familienbetrieb“: Grünen-Politiker Bozoglu kritisiert Augsburger AfD-Stadtratsliste

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    Auf der AfD-Stadtratsliste stehen mehrere zueinander verwandte Kandidaten. Das ist zulässig und die AfD ist nicht die einzige Partei, die das so handhabt. Das Ausmaß ist allerdings größer als bei anderen.
    Auf der AfD-Stadtratsliste stehen mehrere zueinander verwandte Kandidaten. Das ist zulässig und die AfD ist nicht die einzige Partei, die das so handhabt. Das Ausmaß ist allerdings größer als bei anderen. Foto: Stefan Krog

    Grünen-Landtagsabgeordneter Cemal Bozoglu kritisiert die Zusammenstellung der AfD-Liste für den Augsburger Stadtrat, nachdem eine Reihe der Kandidaten miteinander verwandt sind. „Das Ganze mag formal zulässig sein, aber politisch wirft es dennoch große Fragen auf. Es drängt sich hier der Eindruck eines politischen Familienbetriebs auf“, so Bozoglu. Der Nachname von OB-Kandidat Andreas Jurca taucht weitere zwei Mal in der Liste auf, bei Fraktionschef Raimond Scheirich sind es weitere drei Kandidaten mit diesem Nachnamen, bei Stadträtin Sabine Felker ebenso. Insgesamt handelt es sich um elf Kandidaten, die mit ihrem Nachnamen nicht alleine auf der Liste stehen. Alles in allem gibt es 32 Kandidaten auf der AfD-Liste, wobei auf den ersten 13 Plätzen keine offensichtlich zueinander verwandten Kandidaten stehen. Bozoglu stellt aber in den Raum, dass es Mandatsträgern darum gehen könnte, ihre Positionen mithilfe von Familienangehörigen abzusichern.

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