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Augsburg
14.04.2023

Zehn Euro Pfand pro Kiste: Riegele will eine "Revolution" anstoßen

Flaschen, die nicht an die Brauereien zurückgegeben werden, erzeugen hohe Kosten, sagt Riegele-Geschäftsführer Sebastian Priller Junior.
Foto: Michael Hochgemuth

Plus Wenn es nach den Augsburger Brauern von Riegele geht, muss das Pfandsystem neu gedacht werden. Denn die aktuelle Regelung verursacht für Brauereien hohe Kosten.

Die Augsburger Brauerei Riegele will eine "Pfand-Revolution" anstoßen. Zehn Euro Pfand soll künftig eine Kiste Bier oder beispielsweise Spezi kosten, schlägt Sebastian Priller, Geschäftsführer der Familienbrauerei, vor. Es gehe um nichts weniger, als die Rettung des Flaschenpfandsystems, so der Brauereichef. 

32 Cent kostet jede einzelne 0,5-Liter-Schraubflasche, wenn sie im Kasten steht, sagt Sebastian Priller. Dagegen stehen derzeit 8 Cent Pfand.
Foto: Michael Hochgemuth

Die aktuelle Flaschenpfandregelung kommt die Brauereien teuer zu stehen, rechnet Priller vor. Denn immer häufiger werden Getränkekästen halbleer oder gar nicht zurückgegeben. Bei einem Pfand von acht Cent käme nur ein Bruchteil der Flaschen wieder zurück. "Selbst die Flaschensammler lassen die Acht-Cent-Flaschen liegen und fischen nur die Dosen aus den Abfallbehältern", hat er beobachtet. Und weil die Logistik-Kosten massiv gestiegen sind, sei es für Händler beispielsweise in anderen Städten unattraktiv geworden, dort verkaufte Riegele-Kisten wieder zurückzusenden und 3,10 Euro Pfand zu kassieren. "Wir wissen, dass viele Händler lieber die Kisten schreddern und sich den Rohstoffwert bezahlen zu lassen, als sie wieder an die Brauerei zurückzugeben", ärgert sich Priller. 

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Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

15.04.2023

Lieber Walter,
da sind wir dann doch wieder voll und ganz der gleicher Meinung, denn wenn ich an meine eigenen Bautätigkeiten, oder mich auch Woanders zurück erinnern kann, wie man doch auf so einem "Bierkasten" eine Schaltafel drauf legen hat können und dann auch ganz sicher beim Mauern, Verputzen, oder hinterher beim Malern/tapezieren, drauf stand, der weiß von was ich spreche!
Menschen jedoch mir "zwei linken Händen" werden darüber wohl "nicht" Bescheid wissen!

Einen schönen Tag noch allen schwer arbeitenden Menschen,
besonders aber den Menschen, die "vielleicht" durch "zu viel" arbeiten, dadurch auch Ihre Gesundheit ruiniert haben!

14.04.2023

"Und weil die Logistik-Kosten massiv gestiegen sind, sei es für Händler beispielsweise in anderen Städten unattraktiv geworden, dort verkaufte Riegele-Kisten wieder zurückzusenden und 3,10 Euro Pfand zu kassieren. "Wir wissen, dass viele Händler lieber die Kisten schreddern und sich den Rohstoffwert bezahlen zu lassen, als sie wieder an die Brauerei zurückzugeben", ärgert sich Priller."

Und anstatt gegen diese Praktik vorzugehen muss der normale Konsument den Kasten "kaufen".

14.04.2023

>>Und anstatt gegen diese Praktik vorzugehen muss der normale Konsument den Kasten "kaufen".<<

Wie kommen Sie denn da drauf? Wenn der Kasten zurück gebracht wird, dann gibt es auch das Geld wieder. Wo soll da das Problem liegen?

15.04.2023

"Wie kommen Sie denn da drauf? Wenn der Kasten zurück gebracht wird, dann gibt es auch das Geld wieder. Wo soll da das Problem liegen?"

Weil in diesem Fall das Unternehmen sein Risiko auf den Verbraucher umlegen möchte und sein Kapital aufstocken. Neben den (verlorenen) Klagen gegen Paulaner hat schon ein Geschmäckle.

Fehlt nur noch das Herr Priller genauso wie Herr Wolf Wiegert von Fritz Kola argumentiert das ein anheben des Pfandes, denjenigen hilft, die mit einem Mikroeinkommen zurechtkommen müssen und nebenher Flaschen sammeln müssen.

15.04.2023

>>Weil in diesem Fall das Unternehmen sein Risiko auf den Verbraucher umlegen möchte und sein Kapital aufstocken. <<

Ach ja? Wenn Sie ein Tragel Bier kaufen, dann erwerben Sie ausschließlich das Getränk selbst, Flaschen und Kasten verbleiben im Eigentum der Brauerei. Offensichtlich ist aber die Kaution (Pfand) für die Rückgabe zu nieder angesetzt, denn sehr viel Leergut wird nicht zurück gebracht und muss dann kostspielig neu beschafft werden. Es ist doch der Verbraucher, der sich nicht an die Spielregeln hält, weil er durch das niedere Pfand günstig zu Dingen kommt, die er anderweitig als vorgesehen verwendet, und für die er beim Kauf weit mehr zahlen müsste als das Pfandgeld beträgt. Wenn also ein Pfand in Höhe des Wiederbeschaffungswertes erhoben wird, dann ist das nur recht und billig. Der Verbraucher hat ja keinen finanziellen Schaden dadurch, weil er bei einer Rückgabe sein Geld zurück bekommt. Und der Erzeuger hat im Fall der Nichtrückgabe zumindest den Wertersatz.

15.04.2023

"Der Verbraucher hat ja keinen finanziellen Schaden dadurch, weil er bei einer Rückgabe sein Geld zurück bekommt. Und der Erzeuger hat im Fall der Nichtrückgabe zumindest den Wertersatz."

Sinkt dann der Getränkepreis dadurch, aktuell ist der Wertersatz ja im Getränkepreis einkalkuliert? Oder sucht man nach der Pleite gegen Paulaner eine andere Einkommensquelle?

Der normale Verbraucher schreddert aber auch keine Kästen um Sie nicht zurück bringen zu müssen geschweige den bringt dieses vorgehen vor Gericht. Oder gab es von Seiten Riegele mal Bemühungen dem Flaschenschwund entgegenzuwirken mit einem Aufdruck auf der Flasche?

Andererseits könnte Riegele auch ohne Probleme das Pfand für seine Mehrwegartikel erhöhen, es gibt kein Gesetzt das dagegen spricht.

15.04.2023

@FRIEDRICH E
Welche Logistik Kosten sind denn gestiegen?
Wenn denn Bier in Kisten verkauft wird, dann wird neues Bier geliefert und die leeren Kisten zurückgenommen.
Wo sind dann die Logistik Kosten?

Wenn ich für einen Kasten Bier mehr für das Pfand als für den Inhalt bezahlen muss, dann trinke ich Wasser aus der Leitung!

<< "Wir wissen, dass viele Händler lieber die Kisten schreddern und sich den Rohstoffwert bezahlen zu lassen, als sie wieder an die Brauerei zurückzugeben" >>
Man kann hier ganz einfach diese Händler auf die schwarze Liste setzten und nicht mehr bedienen

16.04.2023

"Welche Logistik Kosten sind denn gestiegen?"

Auszug aus dem Artikel:
"Und weil die Logistik-Kosten massiv gestiegen sind, sei es für Händler beispielsweise in anderen Städten unattraktiv geworden, dort verkaufte Riegele-Kisten wieder zurückzusenden und 3,10 Euro Pfand zu kassieren."

Ich weiß leider nicht warum Herr Priller nicht gegen solch ein gebaren vorgeht sondern lieber mehr Pfand will.

14.04.2023

Wenn die Daten stimmen - ist das Pfand durchaus sinnvoll und gerecht!
Hauptsache, beim Bier wird nicht die Situation zur unmäßigen Preiserhöhung genutzt.

14.04.2023

Ja , warum denn nicht?
Wer sein Leergut wieder zurück bringt, bekommt sein Geld zurück
und trägt zu einen sinnvollen Materialkreislauf bei . . . .

14.04.2023

Das mit dem Pfand ist ja klar und unumstritten. (:-
Ich meinte die Daten der "Nicht-Rückläufe" - schreddern von Kästen - Flaschen die massenweise weggeworfen werden etc.
Dass das Glasflaschenpfand so gering ist, ist ein Systemfehler - der längst überfällig ist.
Bin voll für das hohe Pfand!

14.04.2023

Es geht drum, der Brauerei mehr Geld zur Verfügung zu stellen.

14.04.2023

Ja die Verbände mit einzubinden ist ungefähr so wie die Frösche zu fragen ob der Tümpel trockengelegt werden soll...