Newsticker
Selenskyj will mit Wiederaufbau nicht auf Kriegsende warten
  1. Startseite
  2. Augsburg
  3. Augsburg: Soll die Maxstraße "weitgehend autofrei" oder "autoarm" werden?

Augsburg
22.05.2022

Soll die Maxstraße "weitgehend autofrei" oder "autoarm" werden?

In der Maximilianstraße soll es in diesem Jahr einen abgespeckten Versuch für eine Umgestaltung geben. 2023 steht dann ein einjähriger Versucht mit einer Art Fußgängerzone an.
Foto: Silvio Wyszengrad

Plus CSU und Grüne wollen dasselbe, die Koalitionäre ringen aber um die Formulierung. Am Ende muss sogar kurz die Sitzung des Bauausschusses unterbrochen werden.

Gegen die Stimme der AfD hat der Bauausschuss des Stadtrats am Donnerstag grünes Licht für einen abgespeckten Versuch zur Umgestaltung der nördlichen Maximilianstraße in diesem Jahr gegeben. Wie berichtet ist dann vorgesehen, Sitzmöbel auf Parkplätze am Straßenrand zu stellen, um den Straßenraum anders zu nutzen. "Es ist ein Versuch gemeinsam mit den Bürgern", so Baureferent Gerd Merkle (CSU). 2023/24 soll dann ein einjähriger Versuch folgen, in dem die Maximilianstraße zwischen Herkules- und Merkurbrunnen zu einer Art Fußgängerzone umgewandelt wird. Während die Ratsmitglieder inhaltlich fast alle einer Meinung waren, hakelten sich die Koalitionäre CSU und Grüne um Formulierungen.

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Wenn Sie bereits PLUS+ Abonnent sind, .

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

22.05.2022

Wie sollen die Gastronomie und Geschäfte mit Waren beliefert werden bei "autofrei"? Mit Lastenfahrräder?

Permalink
22.05.2022

Autofrei heißt, dass nur Anwohner und Zulieferer ein- und ausfahren dürfen und das möglicherweise zeitbeschränkt. Die CSU bekommt wohl Angst vor der eigenen Courage und will das aufweichen.

Permalink
22.05.2022

Ich frage mich wie in Gottesnamen der weiße Hase in der Annastraße oder die Kulperhütte beliefert werden. Wie kommt das Essen nur auf entlegene Almen? Hexerei muß es sein. Oder Drohnen. Eventuell Außerirdische? Wahrscheinlich. Es muss eine Spezies geben, die tatsächlich ohne Fahrzeuge auskommt.

Permalink
22.05.2022

"Ich frage mich wie in Gottesnamen der weiße Hase in der Annastraße oder die Kulperhütte beliefert werden."

Schauen Sie sich einfach die Schilder an den Eingängen der Fußgängerzone an und Sie werden aufgeschlaut.

Permalink
22.05.2022

„Weitestgehend geistesfrei“ lässt wenigstens ein wenig Hoffnung auf das zeitweise Vorhandensein von etwas mehr Geist, wohingegen „Geistesarmut“ ein dauerhafter Zustand ist, den man auch als Behinderung klassifizieren könnte.

Permalink
22.05.2022

Die Argumente, die Kunden könnten nicht die Geschäfte anfahren, oder Anwohnern muss eine Zufahrt zu ihren Grundstücken möglich sein, ziehen nicht. In den komplett autofreien Fußgängerzonen geht das ja auch nicht, mit teilweisen Ausnahmen der Anwohner und den Zulieferverkehr zu bestimmten Zeiten. Bäume, bzw. Bepflanzungen kann man auch in transportablen Trögen und Kübel während den verschiedenen Jahreszeiten aufstellen, um so das Aufenthaltsgefühl dort noch besser zu machen. Auch wäre es sinnvoll, gleichzeitig die "Karolinenstraße" und "Am Perlachberg" mit einzubeziehen. Dieses Hick-Hack mit "Autoarm" oder "weitgehend Autofrei" zeigt doch wieder, dass alles nur halbherzig geplant wird. Es muss schnellsten eine Autofreie Innerstadt im Kernbereich her und auch der Durchgangsverkehr in der Karlstrasse unterbrochen werden., und das sage ich als Autofahrer. Es wird geplant, diskutiert und nach Jahren passiert immer noch nichts. Andere Städte, auch vergleichbar mit Augsburg, haben da schon seit langem solche Maßnahmen eingeführt und sind damit gut "gefahren".

Permalink
21.05.2022

Ich als überzeugter Radfahrer bin für "autoarm". Die Anwohner haben auch ein Recht mit dem Auto zu ihren Häusern zu kommen.
Auch ein gewisser Verkehr zu den Geschäften soll möglich sein.
Dafür muss dann aber auch der Verkehr kontrolliert werden. Bisher ist da Tempo 20. Die meisten Autofahrer scheren sich aber nicht darum. Die meisten fahren da mit 40 bis 60 km/h durch. Wenn da alle langsamer fahren wäre Platz für alle. Aber die OB fühlt sich als Dienerin des Automobils. Daher darf in Augsburg durch die Stadt keine Geschwindigkeit kontrolliert werden.

Permalink