Als das Urteil und die anschließende Begründung verlesen werden, schaut Mihail D. wie immer zu seinen Händen, knetet ein Tuch oder Papier. Die Übersetzerin hat sich neben ihn gestellt, übersetzt die Worte des Vorsitzenden Richters Michael Schneider auf Russisch: Schuldig, urteilt dieser. Schuldig des besonders schweren Raubes, des schweren Wohnungseinbruchsdiebstahls, des Menschenhandels; die Liste geht weiter. Das Urteil: zwölf Jahre und sechs Monate Freiheitsstrafe.
Prozess in Augsburg
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