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Fahrscheinkontrolle im ICE eskaliert – Zugbegleiterin gegen Scheibe geschubst

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Fahrscheinkontrolle im ICE eskaliert – Zugbegleiterin gegen Scheibe geschubst

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    Bei einer Fahrscheinkontrolle in einem ICE soll ein Mann eine Zugbegleiterin so heftig geschubst haben, dass sie mit dem Kopf gegen eine Scheibe prallte.
    Bei einer Fahrscheinkontrolle in einem ICE soll ein Mann eine Zugbegleiterin so heftig geschubst haben, dass sie mit dem Kopf gegen eine Scheibe prallte. Foto: Patrick Seeger, dpa (Symbolbild)

    Bei einer Fahrscheinkontrolle in einem ICE von München nach Berlin ist es am Dienstagabend laut Polizei zu einem Angriff auf eine Zugbegleiterin gekommen. Wie die Bundespolizei mitteilt, wurde die 27-Jährige dabei gegen eine Glasscheibe gestoßen.

    Der Vorfall ereignete sich gegen 23.15 Uhr. Ein 43-jähriger Mann wollte laut Mitteilung an zwei Bahnmitarbeitenden vorbeigehen. Als diese ihn nach seinem Fahrschein fragten, soll er die Zugbegleiterin so heftig geschubst haben, dass sie mit dem Kopf gegen eine Scheibe prallte. Äußerlich blieb sie unverletzt. Einen Fahrschein konnte der 43-Jährige nicht vorzeigen.

    Am Augsburger Hauptbahnhof griff die Bundespolizei ein

    Die Bahn schloss den Mann von der Weiterfahrt aus und verständigte die Bundespolizei. Am Hauptbahnhof Augsburg nahmen die Beamten den 43-Jährigen mit zur Dienststelle. Da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde die Staatsanwaltschaft Augsburg eingeschaltet. Nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten konnte der Mann die Dienststelle wieder verlassen.

    Gegen den 43-Jährigen, der der Polizei bereits bekannt ist, wird nun unter anderem wegen Körperverletzung und Erschleichens von Leistungen ermittelt. (fla)

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