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Fuggergarage in Augsburg wird saniert: Das ändert sich danach für Autofahrer

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Wegen Sanierung: Parkhaus in der Augsburger Innenstadt bleibt für Monate geschlossen

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    Das Parkhaus in der Augsburger Fuggerstraße wird demnächst saniert. Danach ändert sich für Autofahrer einiges.
    Das Parkhaus in der Augsburger Fuggerstraße wird demnächst saniert. Danach ändert sich für Autofahrer einiges. Foto: Michael Hörmann

    Autofahrer, die in Augsburgs Innenstadt einen Parkplatz suchen, müssen sich in den nächsten Monaten auf Einschränkungen einstellen. Die öffentliche Fuggergarage mit ihren 171 Stellplätzen wird umfangreich saniert. Das unterirdische Parkhaus in der Fuggerstraße ist ab Mittwoch, 15. April, geschlossen. Laufen die umfangreichen Arbeiten planmäßig, soll die Modernisierung im September abgeschlossen sein. Danach gibt es für Besucher der Tiefgarage einige Änderungen.

    Die so genannte Patrizia Parkgarage in der Fuggerstraße gehört einer Gesellschaft, die nicht mit der Patrizia SE zusammenhängt. Das Unternehmen ist globaler Anbieter von Immobilien- und Infrastrukturinvestments mit Sitz in der Fuggerstraße. Im Mittelpunkt der Sanierung stehen nach Auskunft der Eigentümer neue digitale Funktionen und „spürbare Komfortverbesserungen für Parkende“. Im Zuge dieser Weiterentwicklung würden zugleich routinemäßige, werterhaltende Instandhaltungsarbeiten an den Anfahrtswegen durchgeführt.

    Der Verkehrsfluss in der Fuggerstraße soll besser werden

    Die für Autofahrer am deutlichsten spürbare Neuerung ist die schrankenlose Ein- und Ausfahrt. Künftig erfasst ein Kamerasystem mit Kennzeichenerkennung Fahrzeuge an Zu- und Ausfahrt – eine klassische Schrankenanlage entfällt. Dadurch soll sich sich der Verkehrsfluss deutlich verbessern. Insbesondere im Rampenbereich werde das Ein- und Ausfahren spürbar flüssiger. Das System ist in Augsburg jedoch nicht neu. Bereits im Parkhaus in der Schaezlerstraße ist dieses System installiert.

    Im Fuggerparkhaus werden zudem die Kassenautomaten erneuert und auf bargeldlose Zahlung umgestellt. Die Parkgebühr könne künftig per Karte, Handy oder App beglichen werden, heißt es. Die Zuordnung erfolge über die Eingabe des Kfz-Kennzeichens, was den Ablauf vereinfachen und beschleunigen soll.

    Ergänzend dazu wird das Leitsystem in der Garage nach Auskunft der Eigentümer übersichtlicher gestaltet und das Tarifsystem vereinfacht, um Orientierung und Preisstruktur transparenter zu machen. Um dem steigenden Bedarf an Elektromobilität gerecht zu werden, wird außerdem die Ladeinfrastruktur erweitert – von derzeit vier auf künftig 30 Ladepunkte. Unverändert bleiben „die großzügig bemessenen Stellplätze“, die weiterhin komfortables Ein- und Aussteigen ermöglichen sollen.

    Fuggerstraße in Augsburg: Anfahrtswege werden erneuert

    Im Rahmen der Modernisierung werden außerdem die Anfahrtswege erneuert und neu beschichtet. Diese Arbeiten seien ein routinemäßiger Bestandteil der Instandhaltung und würden wesentlich zum langfristigen Werterhalt und zur Nutzungssicherheit der Garage bei. Zur Investitionssumme werden keine Angaben gemacht.

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