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Hitzecheck der „Deutsche Umwelthilfe“ (DUH): Wie schneidet Augsburg in dem aktuellen Ranking ab?

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Zu wenig Bäume? So schneidet Augsburg im Hitzecheck ab

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    Augsburg liegt beim „Hitze-Check“ der Umweltorganisation „Deutsche Umwelthilfe“ im Mittelfeld unter den untersuchten deutschen und bayerischen Städten.
    Augsburg liegt beim „Hitze-Check“ der Umweltorganisation „Deutsche Umwelthilfe“ im Mittelfeld unter den untersuchten deutschen und bayerischen Städten. Foto: Ulrich Wagner

    Die Stadt Augsburg landet in einer Untersuchung des Verbandes „Deutsche Umwelthilfe“ (DUH) zur Frage der Anpassung an Hitzewellen auf einem mittleren Platz. Beim „Hitze-Check“, dem die Organisation jährlich alle Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern unterzieht, kam Augsburg sowohl im Vergleich mit anderen bayerischen Städten als auch im bundesweiten Vergleich auf ein Ergebnis im Mittelfeld.

    Die DUH nimmt anhand von Satellitenbildern und Bevölkerungsdaten Abschätzungen zu Versiegelung, Grünbestand und Hitzebelastung vor. Im Vergleich zu vorangegangenen Untersuchungen, bei denen Augsburg schlecht abschnitt, wurden die Kriterien für den diesjährigen Vergleich etwas geändert.

    Laut den Satellitenbildern fielen in Augsburg 3100 Bäume weg

    Die DUH kommt zum Ergebnis, dass in Augsburg der Beschirmungsgrad, also der Anteil des Bodens, der unter Bäumen liegt, mit 20 Prozent in einem mittleren Bereich liegt. München ist in Bayern mit 25 Prozent Spitzenreiter, Neu-Ulm mit 16 Prozent Schlusslicht. Die Versiegelungszunahme in Augsburg zwischen den Jahren 2018 und 2025 ist mit einem Plus von 0,47 Prozent ebenfalls im Mittelfeld. Setzt man diese Daten mit der Bevölkerungsdichte ins Verhältnis, schneidet Augsburg unter den bayerischen Städten schlecht ab – die Bürger sind also von Hitzeauswirkungen relativ stark betroffen. Laut den Satellitenbildern fielen in Augsburg zwischen 2018 und 2025 geschätzt 3100 Bäume weg. Verluste werden in allen Städten festgestellt. Nicht berücksichtigt werden bei dieser Methodik allerdings Neupflanzungen von Bäumen, weil diese kleinere Kronen haben.

    Aktivitäten gegen eine Überhitzung von Stadtvierteln angekündigt

    Insgesamt handelt es sich bei dem Vergleich der Umwelthilfe um eine Erhebung aufgrund von Schätzwerten. Darauf hat die Stadt in der Vergangenheit hingewiesen, gleichwohl aber Aktivitäten gegen eine Überhitzung von Stadtvierteln angekündigt. Allerdings gestaltet sich die Pflanzung von Bäumen in der verdichteten Großstadt als nicht ganz einfach. Aktuell läuft auch ein Bürgerbegehren, das die groß angelegte Begrünung des Stadtgebiets fordert (wir berichteten). (skro)

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