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Corona-Protest in Augsburg: Ein Verbot ist keine Option

Kommentar Von Jörg Heinzle
13.01.2022

Plus Bei den Corona-"Spaziergängen" in Augsburg pfeifen viele auf Maske und Abstand. Das ist ein Ärgernis – aber trotzdem ist es keine Option, den Protest zu verbieten.

Ja, die Corona-„Spaziergänge“ in der Augsburger Innenstadt sind für viele Menschen, die sich in knapp zwei Jahren Pandemie so gut es geht an die teils widersprüchlichen Regeln halten und dabei auch ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellen, ein Ärgernis. Zeitweise mussten Menschen mit Strafen rechnen, weil sie es wagten, sich auf eine Parkbank zu setzen. Auch heute noch droht jedem empfindlicher Ärger, der etwa in der Gastronomie oder im Handel gegen Hygieneregeln verstößt. Muss man es da tolerieren, dass bei den Corona-Protesten Hunderte oder gar Tausende auf Abstand und Maske pfeifen? Der Ruf nach einem strengeren Kurs von Stadt und Polizei ist durchaus verständlich. Allerdings: Wäre es wirklich richtig, mit aller Härte vorzugehen gegen Menschen, die bisher weitgehend friedlich protestieren?

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15.01.2022

Ich frage mich schon lange, warum man die Querdenker und " Spaziergänger " nicht einfach quer denken und spazieren gehen lässt! Wozu benötigen wir für diese queren Denker auch noch eine Polizeieskorte und Reporter, die über diesen Unsinn reden und ihn beobachten. Lasst sie doch denken und gehen, durch Wind und Wetter, Sonnenschein und Regen, bis sie Blasen an den Füßen haben, aber macht sie nicht wichtig durch Begleitschutz und Berichte. Das ist ja die Crux in unserem Land, es lebt von Sensationen und wenn man keine hat, schafft man welche. Das lenkt die Menschen von den eigentlichen Problemen ab. In diesem Sinne: denkt quer und spaziert und demonstriert !

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