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Freilichtbühne Augsburg

07.08.2020

Ein emotional-explosives Festival der Musik-Kulturen

Die Sängerin Aylin Yildirim (links) auf der Freilichtbühne in Augsburg.
Bild: Michael Hochgemuth

Plus Tim Allhoff verblüfft, Aylin Yildirim bekommt Beifall für ihre Intensität und Karolina Cicha und die Augsburger Phiharmoniker versprühen Charisma.

Die ausverkaufte Freilichtbühne war goldrichtig als Kulisse für diesen emotional-explosiven „Festival der Kulturen“-Mix, bei dem das Karolina Cicha-Trio, verstärkt vom Streicherensemble der Augsburger Philharmoniker unter der beschwingten Leitung von Tom Jahn auf den Augsburger Jazzpianisten Tim Alhoff traf, der auch als sensitiver Begleiter der jungen Augsburger Sängerin Aylin Yildirim glänzte.

Allhoff trägt sein Herz auf der Zunge, bekannte sich zu den „feuchten Augen“, äußerte mehrfach seine Freude über das Zustandekommen des Konzerts nach fünf Monaten Bühnenabstinenz. In den 28 erlaubten Minuten Auftrittslänge präsentierte er in vier Stücken – unter anderem „Blackbird“ und das neue „Somewhere, somewhen“ und verblüffte als brillanter, einfallsreicher Musik-Erzähler.

Archaische Klangzauberkräfte der Polin Karolina Cicha

Motivisch stand das Überschreiten von Ländergrenzen über dem Abend, an dem auch Aylin Yildirim für die Kostproben ihrer flammend vokalen Intensität und die Interpretationen kurdisch-alevitischer-anatolischer Lyrik viel Beifall bekam.

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Eine multilinguale Grenzgängerin, die als Singer-Songwriter und Multi-Instrumentalistin über archaische Klangzauberkräfte verfügt, ist die Polin Karolina Cicha. Sie gastierte im Vorjahr schon hier und freute sich über die Verstärkung durch Streicher der Augsburger Philharmoniker. Am Keyboard und mit ihrem Akkordeon versprühte sie vokales Charisma und einen energetischen Sound-Sog, von dem sich die Hörer mitreißen ließen. Die Songs offenbarten diverse musikalische Wurzeln und berührten mit poetischer Tiefe.

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