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Geschichte
02.06.2021

Casimir von Gravenreuth war Hauptmann im tragischen Gefolge Bonapartes

Den Rückzug der Grande Armée des Kaisers Napoleon (rechts auf dem Schimmel) im russischen Winter 1812 veranschaulicht ein Zinnfiguren-Diorama im Bayerischen Armeemuseum Ingolstadt. Hier ein Detail.

Plus Das Familienarchiv in Affing enthüllt das Kriegstagebuch des Casimir von Gravenreuth. Er hat den Russlandfeldzug Napoleons überlebt.

Beim Anblick des Schlosses Affing (Landkreis Aichach-Friedberg) gehen die Gedanken vielleicht zurück zur alten Hofmark der Herren von „Affingin“ (11. Jahrhundert), vielleicht auch hin zur gegenwärtigen Herrschaft derer von Gravenreuth. Aber wer dächte dabei an den Russlandfeldzug von Kaiser Napoleon im Jahr 1812? Wer indes das Tagebuch des beteiligten Casimir von Gravenreuth (1786–1865) in seiner nun vorliegenden Edition kennt, der muss unweigerlich an diese Tragödie denken. Die großformatige, auch durch den mitbeteiligten Schlachtenmaler Albrecht Adam bebilderte Edition stützt sich auf das Familienarchiv Gravenreuth in Affing und den dortigen Privatbesitz von Marian Freiherr von Gravenreuth, der den Band herausgegeben hat. Wesentliche Hilfe leistete das Bayerische Hauptstaatsarchiv und das Bayerische Armeemuseum. Autorin ist Suzane von Seckendorff, die seit langem die napoleonische Zeit erforscht, so auch als Mitarbeiterin der Landesausstellung „Napoleon und Bayern“ 2015 in Ingolstadt.

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