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Geschichte
03.03.2020

Plötzlich waren sie die Kinder des Feindes

Deutsch oder tschechisch? In welcher Sprache eine Familie lebte, wurde erst wichtig, als die Nationalisten das Regime übernahmen.
Foto: Marcus Merk

Plus Das Augsburger Bukowina-Institut arbeitet in einer historischen Ausstellung ein heikles Kapitel aus dem deutsch-tschechischen Zusammenleben vor und nach dem Zweiten Weltkrieg auf.

Die Kinder sprachen Deutsch oder Tschechisch. Und sie wussten nicht, was daran schlimm sein sollte. Doch plötzlich begannen die Erwachsenen in diesen gemischten Gebieten damit, ihnen ihre gewohnte Sprache austreiben, damit sie ins jetzt staatlich vorgegebene neue System der nationalen Eindeutigkeit passten. Denn sie waren „Kinder des Feindes“ geworden. So auch heißt die neue Ausstellung im Bukowina-Institut, die brisante Forschungsergebnisse von Michal Korhel präsentiert, der an der Uni Augsburg seine Doktorarbeit darüber schrieb.

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