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Hilfe für Äthopien
04.05.2021

Augsburger Band Aera Tiret veröffentlicht Charity-Song für Äthiopien

Die Augsburger Band Aera Tiret hat zusammen mit Geigerin Verena Maria Fitz (links) einen Song für den guten Zweck veröffentlicht: "Legehida".
Foto: Laurent Daniel

Ein Elektrohit für den guten Zweck: Mit dem Song "Legehida" unterstützt die Band Aera Tiret gemeinsam mit Geigerin Verena Maria Fitz den Brunnenbau in Äthiopien.

Dominik Scherer hatte sich für 2021 einiges vorgenommen mit seiner Live-Elektro-Band Aera Tiret. Dass Pläne über den Haufen geworfen oder zumindest verschoben wurden, hat aber zur Abwechslung mal nichts mit dem Virus zu tun. Ein befreundeter Musiker aus dem ostafrikanischen Äthiopien entgegnete auf die Frage, wie es ihm in der Pandemie ergehe, dass in seinem Land die Sorge um das Virus eher klein sei angesichts der Tatsache, dass die Menschen keinen Zugang zu genügend sauberem Wasser haben.

Auch Geigerin Verena Maria Fitz von der Bayerischen Staatsoper wirkte bei "Legehida" mit

Scherer erschienen die Probleme hierzulande auf einmal sehr klein, der Wunsch zu helfen dagegen war groß. Mit der Stiftung „Menschen für Menschen“ von Schauspieler Karlheinz Böhm war schnell ein vertrauensvoller Partner gefunden, und was zu tun war, lag sowieso auf der Hand: Ein Song wurde geschrieben, nach Bandtradition benannt nach einem Ort, veredelt mit einem hochkarätigen Gast und versehen mit ordentlich Hit-Potenzial.

Das Stück „Legehida“, benannt nach dem Schauplatz der Brunnenaktion, verbindet den gewohnt trippigen, treibenden Sound der Band mit dem virtuosen Spiel der bayerischen Staatsoperngeigerin Verena Maria Fitz. Das Video wurde dem Weltkulturerbe der Stadt und der Thematik angemessen mit Unterstützung der Stadtwerke im historischen Wasserwerk gedreht, der Song ging gewohnt direkt in die Charts.

Doch das sei „eigentlich egal“, betont Dominik Scherer, „entscheidend war, dass die Einnahmen uns ermöglichten, den bereits dritten Brunnen in Legehida zu bauen“. Den spannenden Weg vom Elektrohit zu neuen Wasserquellen erzählt eine Mitte Mai erscheinende Dokumentation.

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