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Kinopremiere
18.01.2020

Das haben die letzten Zeitzeugen zu sagen

Filmemacher Michael Kalb (Mitte) machte sich mit Günther (links) und Heinz Barisch auf den Weg in ihren Heimatort Zülz, dem heutigen Biala in Polen. Die Brüder flohen 1945 von dort nach Bobingen.
Foto: Michael Kalb

Der Filmemacher Michael Kalb hat die Brüder Barisch in ihre alte Heimat in Polen begleitet. Daraus ist ein Film entstanden, der Geschichte lebendig werden lässt.

Zwei ältere Herren sitzen im Fond eines Autos. Sie sind auf dem Weg von Bobingen nach Zülz, einer Stadt in Polen, die heute Biala heißt. 728 Kilometer entfernt, erreichbar mit dem Auto in sieben Stunden und 35 Minuten – laut Navi. Für die Brüder Heinz, 88, und Günther Barisch, 89, ist es eine Reise in die Vergangenheit. Vor 75 Jahren waren sie mit Mutter, Geschwistern und Verwandten in der anderen Richtung unterwegs, flüchteten vor den Russen aus ihrer Heimat. Die Gedanken an die Kindheit, die Erinnerungen an die oberschlesische Stadt waren, trotz guter Sozialisation im Schwäbischen, für die Brüder Heinz und Günther Barisch immer gegenwärtig. „Das hat uns geprägt, das sitzt so tief, dass wir heute immer darüber reden, wenn wir in Gesellschaft sind“, sagt Heinz Barisch, während er sich in der Kirche von Zülz mit dem Augsburger Filmemacher Michael Kalb unterhält. Zu sehen ist die Szene im Film „Die letzten Zeitzeugen“, der an diesem Sonntag zum ersten Mal vor Publikum im Mephisto Kino läuft.

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