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Klassik
06.05.2021

Pianistin Janina Fialkowska: „70 – das ist doch nur eine Zahl“

Der Lockdown verschafft Muße, sich in Musik zu vertiefen und neue Werke zu erschließen: Janina Fialkowska zu Hause am Flügel.
Foto: Ulrich Wagner

Plus Auch die weltweit konzertierende Pianistin Janina Fialkowska ist durch die Pandemie in die eigenen vier Wände verbannt. Doch gibt es kleine Schlupflöcher. Und einen runden Geburtstag.

Viel anderes bleibt ja nicht in dieser Pandemie, als es sich zu Hause einzurichten, wenn einem das eigentliche Ziel der Arbeit, der Auftritt vor Publikum, nicht gestattet ist. Und so tut auch Janina Fialkowska, die international gefragte Klaviersolistin, seit nunmehr einem Jahr eben das, was wohl alle Musiker tun, seitdem ihnen die Konzerte weggebrochen sind: Neue Werke sichten und einstudieren, in ihrem Falle Schuberts große B-Dur-Sonate und einige kürzere Stücke von Brahms, Weber, Sibelius. Dafür, sagt die seit einigen Jahren mit ihrem Mann Harry Oesterle in Ottmarshausen bei Augsburg lebende kanadische Pianistin, dafür ist jetzt jegliche Zeit vorhanden. Und diese Chance, richtig tief eintauchen zu können in die Materie, macht auch den Unterschied, den Corona bedingt. Denn täglich üben und Noten studieren, das bestimmt auch in normalen Zeiten den Berufsalltag einer Pianistin, nur dann eben stetig unterbrochen durch Auftritte und Konzertreisen.

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