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Mozartfest
08.05.2018

Zwischen Widerstand und Annäherung

Im Spiel mit den Mächtigen droht Schostakowitsch zu zerbrechen. Dies schlägt sich in seiner Musik nieder.

Künstler sind immer eingebunden in politisch-gesellschaftliche Verhältnisse: Dadurch können sie gefördert und aufgebaut, aber auch gegängelt werden. Werden allerdings Repressalien ergriffen, stehen sie vor einem Dilemma: Entweder suchen sie den Weg in die innere Emigration oder flüchten ins Exil. Wie kein Zweiter setzte sich Dimitri Schostakowitsch diesem Zwiespalt, dieser gefährlichen Gratwanderung aus: Existenzgefährdend zwischen Widerstand und Annäherung suchte er den Modus Vivendi. Der Komponist schien an dieser Situation seelisch zu zerbrechen, wie aus seiner Kammersinfonie op. 110 a hervorgehen sollte, die die Bayerische Kammerphilharmonie am Sonntag im Kleinen Goldenen Saal aufführte. Offiziell „Im Gedenken an die Opfer des Faschismus und des Krieges“ komponiert, hat er das Werk eigentlich sich selbst, „Dem Andenken an den Komponisten“, gewidmet.

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