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Musical-Show
26.04.2019

Augsburger lieben den "King of Pop" immer noch

Foto: Britta Pedersen, dpa

Was die Besucher des Musicals „Beat It“ zu den jüngsten Missbrauchsvorwürfen gegen Michael Jackson sagen.

Wie er sich bewegt. Wie er spricht. Wie er tanzt. Für einen kurzen Moment vergaßen viele Zuschauer des Michael-Jackson-Musicals „Beat It“ am Donnerstagabend im Kongress am Park wohl, dass der „King of Pop“ bereits vor knapp zehn Jahren gestorben ist. So überzeugend schlüpfte der südafrikanische Sänger Dantanio Goodman in die Rolle des begnadeten Sängers und Tänzers. Und mehr als einmal hauchte er beim Auftritt die magischen drei Worte „I love you“.

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25.06.2019

Ja es ist schwierig, wenn ein Beschuldigter tot ist und zu den Vorwürfen nichts mehr sagen kann. Allerdings gab es die Vorwürfe ja bereits zu seinen Lebzeiten und hätten die Protagonisten der sehr authentisch wirkenden Dokumentation damals nicht zugunsten ihres Idols geschwiegen, wäre Michael Jackson aller Wahrscheinlichkeit nach im Gefängnis gelandet.

Wenn man die glaubwürdige Dokumentation gesehen hat, muss man schon ein sehr verblendeter Jackson-Fan sein oder sehr abgebrüht, um ihn noch weiter als Idol und Ikone zu sehen. Man mag sich von seiner Musik schlecht lösen können - von ihm als Star muss man es m.E. tun sonst sind alle hehren Ansätze zum Schutz von Kindern und alle Schmach, die man sonst pädophilen Kindesmissbrauchern zukommen lässt, pure Heuchelei. Was man nicht glauben will, was nicht ins eigene Konzept passt, das ignoriert man eben und nie ist es leichter als dann, wenn der Verehrte schon unter der Erde liegt.

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