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Vorschau: Wie "Jerusalem" nach Augsburg kam: Saisonauftakt am Staatstheater

Vorschau

Wie "Jerusalem" nach Augsburg kam: Saisonauftakt am Staatstheater

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    Ein Probeneindruck von "Jerusalem" von Jez Butterworth: (von links) Florian Gerteis, Paul Langemann, Nélida Martinez, Sarah Maria Grünig und - der Hauptdarsteller, der den Johnny "Rooster" Byron spielt - Sebastian Müller-Stahl.
    Ein Probeneindruck von "Jerusalem" von Jez Butterworth: (von links) Florian Gerteis, Paul Langemann, Nélida Martinez, Sarah Maria Grünig und - der Hauptdarsteller, der den Johnny "Rooster" Byron spielt - Sebastian Müller-Stahl. Foto: Jan-Pieter Fuhr

    Probe am Staatstheater Augsburg, im Saal des Martiniparks: In einem Bühnenbild-Wäldchen, zwischen Baumstämmen mit kultiviertem Normabstand, bricht die Wildnis aus - und zwar um einen verlotterten Wohnwagen. Eine Gestalt torkelt aus ihrem rostigen Camper, hinein in das bunte Flackerlicht und Tanzgetümmel einer Partynacht im Wald. In Feinrippshirt und besudelter Hose grunzt dieser Typ durch seinen Schnurrbart: "Freunde! Parasiten! Unerwünschte!" Die Menge johlt ihm zu, diesem Cäsar auf seiner Holzpalettenbühne. Das Menü zum Exzess: Freibier, Würstchen, Koks und - Revolution. Am Wohnwagendach flucht ein Banner: "Fick dich, neue Siedlung". So beginnt "Jerusalem", eine britische Satire von Jez Butterworth. Mit diesem Stück eröffnet das

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