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Mehr Arbeitslose: Frühjahrsbelebung in Augsburg nimmt abruptes Ende

Augsburg

Die Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt ist ausgefallen

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    Die traditionelle Frühjahrsbelebung nahm im April in Augsburg ein abruptes Ende. Die Zahl der Arbeitslosen stieg, die Arbeitslosenquote aber blieb gleich.
    Die traditionelle Frühjahrsbelebung nahm im April in Augsburg ein abruptes Ende. Die Zahl der Arbeitslosen stieg, die Arbeitslosenquote aber blieb gleich. Foto: Hauke-Christian Dittrich, dpa (Symbolbild)

    Die Frühjahrsbelebung auf dem Augsburger Arbeitsmarkt hat im April ein abruptes Ende genommen. Nach aktuellen Daten der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen von März auf April gestiegen. Eine Entwicklung, die es so zuletzt – mit Ausnahme des Coronajahrs 2020 – im Jahr 2009 gegeben hatte. Konkret waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Augsburg, der Stadt und Landkreis Augsburg sowie den Kreis Aichach-Friedberg umfasst, im April 19.651 Menschen arbeitslos gemeldet, 75 Personen mehr (0,4 Prozent) als im März und 700 Personen bzw. 3,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,9 Prozent.

    In der Stadt Augsburg waren im April 12.003 Menschen arbeitslos gemeldet, 123 Personen mehr als im März und 307 Personen bzw. 2,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug laut Agentur für Arbeit 6,8 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,7 Prozent.

    Arbeitsagentur hofft auf sinkende Arbeitslosigkeit im Mai

    Einen Grund für die aktuelle Entwicklung sieht Roland Fürst, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Augsburg, darin, dass mehr Menschen aus einer Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos würden und langsamer eine Erwerbstätigkeit finden. „Dafür steigt die Zahl der Menschen wieder, denen wir mit einer Fortbildung helfen können, um ihnen den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Wir hoffen trotz der unsicheren Weltlage darauf, dass die Arbeitslosigkeit im Mai wie sonst üblich nochmals sinkt.“

    Dann veranstalte man wieder eine Jobmesse, zu der gezielt Arbeitslose mit bestimmten Jobprofilen eingeladen würden. Was weiter bleibe, sei die starke Zunahme bei den Langzeitarbeitslosen. Der Stellenbestand habe sich minimal auf 4.653 verbessert, so Fürst. Bei der Kurzarbeit habe man im März im Vergleich zum Februar mehr Anzeigen gehabt, bei denen allerdings für weniger Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt wurde, so Fürst. (pm)

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