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Geschlossene Freilichtbühne: Konzerte in Augsburger City?

Augsburg

Ersatz für geschlossene Freilichtbühne: Stadträte wollen Konzerte in der Innenstadt

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    Die Augsburger Freilichtbühne am Roten Tor muss umfassend saniert werden. Im Januar wurde überraschend verkündet, dass sie für mehrere Jahre schließen muss.
    Die Augsburger Freilichtbühne am Roten Tor muss umfassend saniert werden. Im Januar wurde überraschend verkündet, dass sie für mehrere Jahre schließen muss. Foto: Ulrich Wagner (Archivbild)

    Die Stadt Augsburg möchte in der letzten Stadtratssitzung in dieser Periode die Weichen für eine Sanierung der geschlossenen Freilichtbühne stellen: Voraussichtlich am 30. April soll ein Grundsatzbeschluss mit Bauzeitenplan und Kostenschätzung gefasst werden. Basis eines Sanierungskonzepts soll die Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2009 sein, die damals von knapp sieben Millionen Euro ausging. Der Betrag dürfte sich angesichts der Baupreissteigerungen ein Stück weit erhöht haben, wobei das damalige Konzept auch eine Unterbauung der Tribüne vorsah. Welcher Umfang nun vorgesehen ist, ist noch offen.

    Wie berichtet wurde im Januar überraschend die mehrjährige Schließung der Theaterspielstätte am Roten Tor verkündet, weil die Zuschauertribüne marode ist. Als Ersatz dient heuer das Gaswerk. SPD und Generation Aux würden sich für die Folgejahre eine Verlagerung in die Innenstadt wünschen. „Was in München am Odeonsplatz geht, muss auch in der Fuggerstraße möglich sein“, so SPD-Rätin Christine Wilholm im Kulturausschuss des Stadtrats. Auch der Rathausplatz sei eine Alternative.

    „Man muss auch mal zur Kenntnis nehmen, dass Dinge nicht praktikabel sind“

    Kulturreferent Jürgen Enninger (Grüne) sagte, man habe beide Orte geprüft. Am Rathausplatz gebe es Themen mit Sicherheit und Lärm, in der Fuggerstraße gebe es zudem die Tram-Oberleitung. Konzerte in der Innenstadt seien „eine romantische Idee, aber Aufwand und Verhältnis stehen in keinem Verhältnis. Man muss auch mal zur Kenntnis nehmen, dass Dinge nicht praktikabel sind“, so Benedikt Lika (CSU) zur SPD. Im Wahlkampf hatte die Stadtregierung noch – nachdem die Opposition das Gaswerk als alleinige Möglichkeit kritisiert hatte - mehr Offenheit gezeigt.

    Wilholm entgegnete, die Verwaltung solle dann eben kleinere Formate prüfen, etwa ein Chorsingen. Die City brauche Belebung. Kulturreferent Enninger sagte, man wolle sich das Thema weiterhin anschauen. „Dieses Jahr ging es einfach darum, dass der Vorhang überhaupt aufgeht“, so Enninger. Man müsse froh sein, das Gaswerk als Alternative zu haben.

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