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Prozess in Augsburg
20.01.2022

Er wirft in der Krawallnacht in der Maxstraße mit Flaschen: 19-Jähriger verurteilt

Die Polizei löste im Juni 2021 eine Ansammlung von Hunderten Feiernden in Augsburg auf. Es kam zu Ausschreitungen. Einer der Beteiligten stand am Donnerstag vor Gericht.
Foto: Andreas Herz, dpa (Archivbild)

Der Angeklagte gesteht, in der Augsburger Maxstraße bei Krawallen unter anderem Glasflaschen auf Einsatzkräfte geworfen zu haben. Das Urteil dürfte ihn treffen.

Die Bilder aus jener Juni-Nacht 2021 in der Maximilianstraße dürften sich vielen Augsburgerinnen und Augsburgern eingebrannt haben. Ein wütender Mob junger Menschen richtet sich auf der Weggehmeile gegen Rettungskräfte und Polizei. Beleidigungen fallen, Flaschen werden geworfen. Nachdem im November bereits ein 20-jähriger Äthiopier, der als einer der Rädelsführer galt, verurteilt wurde, steht am Donnerstag nun ein 19-Jähriger aus dem Landkreis Günzburg vor Gericht.

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Die Diskussion ist geschlossen.

21.01.2022

Ach wie schön. Da sind sie wieder. Die selbsternannten Experten...
Liebe "einsperren und Schlüssel wegwerfen"-Fraktion, schaut doch mal über den großen Teich. Die USA setzen doch eure Fantasie annähernd um. Man kann mehrere Jahre für minderschwere Erst-Taten ins Gefängnis kommen. Und funktioniert diese Strategie? Wenn das Ziel ist Gefängnisse zu füllen, dann ja. Fast 1% der Amerikaner sitzt im Gefängnis. Damit führt man die Rangliste sowohl in relativen als auch in absoluten Zahlen weltweit an. Well done! Aber auch die Kriminalitätsrate und vor allem auch die Rückfallrate nach einem Gefängnisaufenthalt sucht weltweit seines gleichen (im negativen!). Und besonders toll ist die hohe Anzahl derer, die wegen minderschweren Verbrechen ins Gefängnis kommen und dort darauf getrimmt werden später schwerste Verbrechen zu begehen. Hilft das der öffentlichen Sicherheit? Natürlich nicht...
Da hab ich lieber die deutsche "Kuscheljustiz", die aber funktioniert. Nicht bei jeder und jedem, das ist klar, aber insgesamt doch besser als die "Abschreckungsstrategie" in anderen Ländern.

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21.01.2022

Herrlich - für Sie ist also der Wurf einer Glasflasche auf einen Menschen, egal welchen Beruf er ausübt, eine Bagatelle. Auch Polizisten sind Menschen, die zuhause Familie, Frauen und Kinder haben. Na, vielleicht bekommen auch Sie man eine Glasflasche an den Kopf geworfen - mal sehen, wie Sie dann denken. Straftaten gegen Berufsgruppen, die für unsere Sicherheit sorgen (Polizei, Feuerwehr, Sanitäter usw.) gehören viel härter bestraft - Bewährung sollte die Ausnahme sein. 4 Wochen ohne Bewährung bringt wohl mehr als 7 Monate mit Bewährung, denn dann müssen solche Straftäter ihrem Umfeld, z. B. Arbeitgeber mal erklären, warum sie nun für einige Zeit nicht am Arbeitsplatz erscheinen können.

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21.01.2022

Sie haben gelesen, dass um "versuchte Körperverletzung" geht, oder? Wenn man da keinen Unterschied macht, dann haben wir bald ein ganz anderes Problem. Warum sollte man mit dem Messer nur rumfuchteln wenn man fürs tatsächliche Zustechen die gleiche Strafe bekommt?

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21.01.2022

Könnte ja auch sein, dass das Gericht das Vorleben berücksichtigt hat. Wenn bis da nicht auffällig, dann wird man eher zu einer milden Strafe kommen. Aber um Benjamin U. beizustehen, Menschen, die sich etwas zuschulde kommen lassen gehen erstmal davon aus, dass sie nicht gefasst werden. Daher ist der Hinweis auf die USA ist auf jeden Fall gut.

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20.01.2022

Die Autorin dieses Artikels glaubt wohl an Märchen
Überwiegend deutsche Staatsangehörige!
Das soll der dumme Leser glauben…

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20.01.2022

Sie waren offensichtlich selbst vor Ort?
("Märchenfrage" eines dummen Lesers.)

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20.01.2022

"Das Urteil dürfte ihn empfindlich treffen"

Das Urteil erschüttert mich zutiefst ...... sowohl das Urteil an sich als auch die Meinung von Frau Marks.
Der lacht sich über unsere Justiz doch kaputt

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20.01.2022

"Richterin Silvia Huber verurteilte den 19-Jährigen wegen Landfriedensbruchs, versuchter gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und wegen Widerstands gegen diese nach Jugendstrafrecht zu einer Strafe von sieben Monaten auf Bewährung"!
Landfriedensbruch, versuchte, gefährliche Körperverletzung, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und dann 7 Monate auf Bewährung? 7 Monate nach dem Tathergang? Solche Taten müssten innerhalb kürzester Zeit verurteilt werden (siehe Schweinfurt). Und bei den Tatvorwürfen gibts auch noch Bewährung? Kein Wunder, dass es immer mehr solche gewalttätigen Demonstrationen, oder, wie es neuerdings heißt, "Spaziergänge" gibt!

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20.01.2022

Ohne Rassit/Rassistin zu sein , darf man sxhon darauf hinweisen , daß nahezu alle Teilnehmer dieses Geschehens Ausländer sind oder ausländische "Wurzel" haben !

Wie übrigens bei dem artgleichen Geschehen in Frankfurt am Main auf dem dortigen Opernplatz ebenso !

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21.01.2022

Achso, na dann ist ja gut. Ich dachte schon wir hätten ein gesamtgesellschaftliches Problem mit Autoritäten. Aber sind ja nur die Ausländer. Dann können wir uns als biodeutsche ja zurücklehnen und weitermachen wie bisher. Bei Einsätzen gaffen oder anderweitig stören, Polizisten und andere Menschen anspucken oder bei der nächsten verbotenen Demo auf Polizisten und Presse losgehen. Das sind die deutschen Qualitäten, die wir uns erhalten sollten. Aber sind bestimmt auch alles Ausländer...

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20.01.2022

Muss man sich sowieso wundern, dass nicht noch mehr Polizisten den Dienst satt haben. Werden mit Flaschen und sonstigem beworfen und dann verteilt der "Richter Verständnisvoll" Beratungstunden. Wenn's nicht so ernst wäre, könnte man es als Satire hinnehmen. Da es diese Rechtssprechung aber ernst meint, ist es nur beschämend. Und traurig, ha beleidigend für die Polizei.

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20.01.2022

WOW, das ist ja mal abschreckend!!

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20.01.2022

Dieses Urteil ist nicht abschreckend, sondern ein schlechter Witz! Ich möchte mir nicht vorstellen, welche Strafe z.B. einem Randalierer auf einer "Querdenker"-Demo geblüht hätte. Richtig wäre, wenn man zumindest einige Wochen Jugendarrest verhängt hätte.

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20.01.2022

auf Bewährung....das Urteil soll abschreckend sein?

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