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Prozess in Augsburg
15.12.2021

Falschmeldung über 70 Tote durch Impfung: Geldstrafe für Corona-Aktivistin

Eine Aktivistin aus der Querdenker- und Impfgegnerszene ist vom Amtsgericht zu einer Geldstrafe verurteilt worden.
Foto: Jakob Stadler (Symbolbild)

Plus Eine 51-Jährige hatte behauptet, im Uniklinikum Augsburg seien 70 Personen an den Folgen der Impfung gestorben. Der Ärztliche Direktor stellte daraufhin einen Strafantrag.

Eine Aktivistin aus der Querdenker- und Impfgegnerszene ist am Dienstag vom Amtsgericht wegen übler Nachrede zu einer Geldstrafe von 2400 Euro (40 Tagessätze zu je 60 Euro) verurteilt worden. Trotz Ladung war sie dem Prozess ferngeblieben. Dem Strafbefehl zufolge, der Grundlage für das Urteil war, hatte die 51-Jährige in einem öffentlich einsehbaren Facebook-Beitrag behauptet, an der Uniklinik Augsburg seien bereits „um die 70 Personen durch Nebenwirkungen der Corona-Impfung verstorben“, dies sei nicht dem Paul-Ehrlich-Institut gemeldet worden. Zudem sei dies nicht in die Statistik der „Corona-Toten“ eingegangen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

16.12.2021

Na, dann hoffe ich mal, das man die Betroffene zum nächsten Termin ggf. vorführen lässt.
Und wenn Sie die Geldstrafe nicht zahlen kann, dann gibt es halt Ersatzhaft. Macht man in anderen Fällen auch so.
Meine Hoffnung ist, das man diesem fast rechtsfreien Raum der un-sozialen Medien irgendwann Herr wird und man nicht ungestraft Lügen im großen Stil verbreiten darf.

Ach übrigens, da gab es mal einen Spruch - Lügen haben kurze Beine!

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15.12.2021

Sie hätte wohl besser die Formulierung "an oder mit" verwenden sollen, die in den offiziellen Statistiken zu den Corona Todesfällen Verwendung findet oder besser so etwas gar nicht behaupten.

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15.12.2021

Ist auch geklärt worden, wieviele an den Nebenwirkungen verstorben sind?

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15.12.2021

Ja...

https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-20-bis-30-09-21.pdf?__blob=publicationFile&v=10

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15.12.2021

Es bedarf noch mehr solch verantwortungsbewusster Betroffener, welche sinn- und geistlose Fanatiker in ihre Schranken weisen. Natürlich liegt hier üble Nachrede vor, und als solche muss dieser Tatbestand dringend abgeurteilt werden. Dies zeigt wieder mal auf, dass das Internet, hier Facebook, kein rechtsfreier Raum ist. Man muss nur konsequent Maßnahmen ergreifen und die Justiz einschalten.

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