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Eishockey

19.02.2019

AEV blickt in eine rosige Zukunft

Immer noch unsicher ist, wann die Bahn II (links) des Augsburger Curt-Frenzel-Stadions überdacht wird.
Bild: Ulrich Wagner

Alle Zahlen des Augsburger Eislauf-Vereins sorgen für Zuversicht. Nur eine Sorge treibt die Verantwortlichen um

„Ich bin stolz, was aus meinem AEV geworden ist“ – diese Wortmeldung von Mitglied Peter Röder steht sinnbildlich für die Entwicklung des Augsburger EV in den letzten Jahren. Vorbei die Zeit, als acht Mitglieder mit dem damaligen Panther-Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf in der Rosenaugaststätte saßen. Nun trifft man sich im VIP-Raum des Curt-Frenzel-Stadions und freut sich über die positive Entwicklung des Vereins.

AEV-Vereinspräsident Wolfgang Renner berichtete von einer soliden wirtschaftlichen Lage, einer voraussichtlich weiteren Zertifizierung als 5-Sterne-Klub, von mittlerweile vier hauptamtlichen Trainern und rund 100 Kindern in der AEV-Laufschule. Alles Indikatoren für eine gute und rosige Zukunft.

Wenn da das Problem mit Bahn II nicht wäre. Eine Sorge, die den Präsidenten und sein Team nicht immer ruhig schlafen lässt. Jugendleiter Lukas Gebele malt düstere Bilder: „Wenn wir nicht bald eine vernünftige Lösung hinbekommen, werden wir von anderen Standorten überholt.“ So baut die Stadt München mithilfe von Sponsoren ein Eissportzentrum im Olympiapark mit drei überdachten Trainingsbahnen. „Wenn wir bis dann noch immer in unserer Freiluftarena trainieren, können wir unser Konzept von Breiten- und Leistungssport beim AEV vergessen“, kommentiert Gebele die Folgen. Stadt und Verein müssten bald zu einer Lösung kommen.

DNL-Team spielt in der deutschen Spitze mit

Derzeit reichen die Eiszeiten aber noch für einige respektable Erfolge: Die U20 in der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) mischt deutschlandweit an der Spitze mit und hat sich ein hohes Ziel gesetzt, wie der Sportliche Leiter und U20-Trainer Michael Bakos betonte: „Wir wollen in die Play-offs und dann richtig angreifen.“ Auch die U11 sorgte beim DEL-Cup in Augsburg unlängst für Furore und erreichte das Finale gegen Berlin (1:5). Die neun Mannschaften des AEV spielen allesamt in den höchsten Ligen – nur die U17 muss sich erst aus der Zweitklassigkeit nach oben kämpfen. Mit 296 aktiven Spielern ist ein neuer Höchststand erreicht. Für das Führungsteam des AEV aber noch lange kein Grund, die Füße hochzulegen, denn nun, so Präsident Renner, gilt es für den Klub und seine Mitstreiter, den derzeitigen Ausbau zu stabilisieren: „Dazu brauchen wir viele Helfer, Sponsoren und auch die Politik.“

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