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08.05.2015

Ärger beim FCA II?

Märkle taucht ab, Baum will nicht reden

„Ich habe überhaupt keine Zeit.“ Dieter Märkle, der Trainer des Fußball-Regionalligisten FC Augsburg, war am gestrigen Donnerstag nur kurz angebunden. Nicht ganz ungewöhnlich für einen scheidenden Trainer, der momentan vielleicht auch ein bisschen den Markt sondiert. Es ist aber durchaus wahrscheinlicher, dass es vor der Partie am Samstag (14 Uhr) gegen den TSV 1860 München II mächtig gekracht hat.

Zuletzt beim 0:3 bei Kickers Würzburg stand nämlich während der gesamten 90 Minuten Merveille Biankadi auf dem Rasen. Der ist allerdings im Verein in Ungnade gefallen. Der Stürmer aus dem Kongo hatte vor ein paar Wochen ein Vertragsangebot des FCA abgelehnt und wurde daraufhin von der sportlichen Leitung um Manuel Baum suspendiert. „Da lassen wir lieber andere Akteure, die auch in der kommenden Saison bei uns sind, spielen“, erklärte Baum seine Sichtweise. Nachdem Biankadi jetzt wieder gespielt hat, hängt vermutlich der Haussegen beim Regionalligisten schief. „Darüber werde ich jetzt überhaupt nichts sagen“, sagte Baum gestern am Telefon. Hört sich nicht gut an. Der Leiter des Nachwuchszentrums will nur über die sportliche Situation reden, und da hat er wenig auszusetzen: „Schade, dass wir die letzten zwei Spiele verloren haben, aber ansonsten hat seit der Winterpause alles gepasst. Mit den Ergebnissen bin ich durchaus zufrieden.“ Die Kontakte zu Märkles Nachfolger Tobias Luderschmid haben sich in den vergangenen Wochen vertieft. „Wir sind bei der Kaderplanung für die kommende Saison und sehr umtriebig“, verrät Baum, der zuletzt in Würzburg auch nicht dabei war.

Allerdings aus einem Grund, der wichtiger ist als ein Fußballspiel. Manuel Baum wurde an diesem Tag stolzer Vater eines Sohnes. Einen Namen hat das Baby auch schon: Lionel. Wie ein weltberühmter Fußballer. (wla)

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