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Fußball

31.01.2020

Anpfiff für die neuen Fußballplätze am Meierweg

Die neuen Kunstrasenfelder am Oberhauser Meierweg sind freigegeben. Stellvertretend für ihre Vereine nahmen Artur Weidenbacher (links DJK West) und Roy Stapelfeld (FCA) den Anlagenschlüssel entgegen.
Bild: Michael Hochgemuth

Stadt übergibt den Vereinen FC Augsburg und DJK West offiziell den Schlüssel für die neue Kunstrasen-Anlage in Oberhausen

Über zwei neue Fußball-Trainingsplätze können sich der FC Augsburg und die DJK Augsburg-West freuen. Am Freitag wurde den beiden Vereinen vonseiten der Stadt offiziell der Schlüssel für die neue Sportanlage am Meierweg in Oberhausen übergeben. Oberbürgermeister Kurt Gribl lobte im Rahmen einer Übergabe-Zeremonie mit Gästen die – bisher allerdings nur zum Teil – fertiggestellte Anlage als „Teamleistung, die zu einem guten Ergebnis geführt hat“. Er sprach den Vereinen ebenso wie den beteiligten Ämtern (Sportamt, Grünordnungsamt und Hochbauamt) seinen Dank aus.

Denn es ist ein ungewöhnliches und für Augsburg neuartiges Sportkonzept, was im Meierweg in direkter Nachbarschaft und auch in Zusammenarbeit mit dem TSV 1871 Augsburg entstanden ist. Eine Gemeinschaftsproduktion der Stadt, des FCA und der DJK West mit einem Gesamtvolumen von drei Millionen Euro, die sowohl dem Spitzensport, als auch dem Breitensport und der offenen Jugendarbeit Raum geben soll. Ein großes und ein kleines Kunstrasenfeld sind nach einem dreiviertel Jahr Bauzeit fertiggestellt.

Damit kann die DJK West von ihrer bisherigen Heimat, der Paul-Renz-Anlage an der Donauwörther Straße, die der FCA künftig allein nutzt, nun an den Meierweg umziehen. Der FCA, der noch zusätzliche Flächen für seine Jugendmannschaften benötigte, hat dann zusätzlich die neuen Kunstrasenplätze auf eigene Kosten erstellt und dafür das Grundstück in Erbbaurecht übertragen bekommen. Der Profi-Verein ist nun am Vormittag Hauptnutzer der Kunstrasenplätze (in Kooperation mit der Heinrich-von-Buz-Schule als Eliteschule des Fußballs), am Nachmittag ab 16 Uhr kann die DJK West die Anlage für ihre Trainingszeiten nutzen. „Wir sind froh, dass man so eine Lösung gefunden hat und wir damit auch für den Stadtteil Oberhausen, in dem wir uns sehr wohl fühlen, einen Beitrag leisten konnten“, sagte Roy Stapelfeld, kaufmännischer Leiter des FCA-Nachwuchsleistungszentrums.

Nun folgen die Bauarbeiten für den Sporttreff

Bis Ende Mai soll, so die Architekten Peter Kögl und Uli Möhrle, ein weiterer Bauabschnitt abgeschlossen sein: Der Sporttreff, ein Funktionsgebäude in Modulbauweise, in dem sich Umkleide-, Aufenthaltsräume und Duschen befinden. Ein überdachter Allwetterplatz für Rollsportarten und ein Spielplatz sollen spätestens 2020 dazukommen. Ein neuer, erweiterter Parkplatz, der auch die alten Stellplätze des TSV 1871 einschließt, ist gerade in Arbeit. Sobald alles fertig ist, werde es auf der Anlage auch offene Sportangebote geben, betonte Sportreferent Dirk Wurm, in Kooperation mit dem Stadtjugendring und weiteren Schulen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

03.02.2020

Und wie wird sich die zu erwartende Lichtbelastung durch diese immense Flutlichtanlage auf das benachbarte Biotop auswirken? Dort sind unter anderem geschützte Kröten beheimatet.

Und wie steht es mit der Lärmbelästigung durch dauernden Spielbetrieb?

Hat sich irgendwer dazu Gedanken gemacht?




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03.02.2020

"Der Profi-Verein ist nun am Vormittag Hauptnutzer der Kunstrasenplätze (in Kooperation mit der Heinrich-von-Buz-Schule als Eliteschule des Fußballs), am Nachmittag ab 16 Uhr kann die DJK West die Anlage für ihre Trainingszeiten nutzen. "

Ist ja super! Und wann kann die Bevölkerung und die Kinder des Stadtteils die Anlage nutzen? Der Fußballplatz wurde einst für die Menschen in Oberhausen Nord errichtet und wurde auch gut genutzt! Außerdem fiel dieser Sportanlage ein sehr schöner Spielplatz zum Opfer. Schöner Schein, aber die Oberhauser Bürger haben davon nichts! Diesen fehlen nun schöne Plätze zur Erholung! Warum findet das nirgendwo Erwähnung?
Ein weiteres Problem stellt die Parkplatzsituation dar. Das Stadtviertel ist bereits maximal mit fehlenden Parkplätzen belastet. Wenn Sportveranstaltungen stattfinden, wird der gebaute Parkplatz bei weitem nicht ausreichen. Wo parken dann all die Besucher?

Hier ist eine Menge Unfrieden vorprogrammiert. Man hat den Oberhauser Bürgern ihre Sport-und Spielstätten ersatzlos weggenommen und belastet das Viertel auch noch mit zusätzlichem Verkehr.
Irgendwo fragt man sich da schon...

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