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Fußball-Kreisliga

17.05.2018

Auflösungserscheinungen zum Saisonende

Horst Fackelmann

Bei der DJK Lechhausen stehen vor dem letzten Spieltag schon die ersten Abgänge fest. Und auch beim Absteiger Hammerschmiede wird mit einem Neuaufbau gerechnet

Am letzten Spieltag der Saison 2018/19 fallen in der Kreisliga noch zwei Entscheidungen. Der Kampf um Platz zwei hinter Meister Türkgücü Königsbrunn wird zwischen dem TSV Dinkelscherben und dem TSV Schwabmünchen II entschieden. Wer zusammen mit dem SV Schwabegg und SV Hammerschmiede den Gang in die Kreisklasse antreten muss, entscheidet sich zwischen dem TSV Leitershofen und dem TSV Diedorf. Gewinnt Leitershofen und verliert der TSV Diedorf, dann muss der absteigen.

Die DJK Lechhausen gastiert am Samstag (15.30 Uhr) beim SSV Anhausen. Für DJK-Trainer Horst Fackelmann ist es zusammen mit fünf Spielern der Abschied aus Lechhausen, wo Christian Jauernig übernimmt. Absteiger SV Hammerschmiede bestreitet das Saisonfinale am Samstag beim TSV Leitershofen und kann das Schicksal des Gegners mitbestimmen.

Abschied nehmen heißt es am Samstag bei der DJK Lechhausen nicht nur für Trainer Horst Fackelmann, sondern auch für Spieler, die zu den absoluten Leistungsträgern gehören. Vor dem 1:1 gegen den Tabellenzweiten TSV Dinkelscherben wurden neben dem Trainer auch die Spieler Raphael Schwerthöffer, Angelo Arabia, Alexander Galis, Dennis Fackelmann und Miodrag Canovic verabschiedet. Sie verlassen die DJK Lechhausen. „Bei unserer Niederlage gegen Leitershofen gab es offensichtlich Auflösungserscheinungen. Gegen Dinkelscherben haben wir noch einmal eine ordentliche Leistung geboten. Am Samstag in Anhausen werden uns Spieler fehlen und ich erwarte eher einen Kick, bei dem es für beide Teams um nichts mehr geht. Ich habe mit dem DJK-Team den Klassenerhalt geschafft und kann mit meiner Arbeit zufrieden sein und mit einem guten Gefühl gehen“, sagt Horst Fackelmann. Ob es dem sportlichen Leiter Tobias Huber gelingt, weitere Abgänge zu verhindern und ein neues schlagkräftiges Team aufzubauen, bleibt abzuwarten.

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Mit einem Anflug von Galgenhumor bemerkte Trainer Thomas Bock nach dem 1:2 seines SVH gegen Anhausen: „Wir haben durch Eren Sölen ein Tor durch einen verwandelten Foulelfmeter geschossen.“ Ernsthaft meinte der Coach der Siedler: „Wir haben Anhausen nichts geschenkt, wie das 1:1 zur Halbzeit beweist. Leider hat es am Ende nicht zum Punktgewinn gereicht, den sich meine Mannschaft verdient hätte.“ Für Hammerschmiede geht am Samstag in Leitershofen eine Saison zu Ende, deren Ausgang mit dem Abstieg man so nicht erwartet hatte. Zur anstehenden Begegnung in Leitershofen sagt Thomas Bock: „Wir schenken nichts her und werden alles geben. Es ist unsere Pflicht, dass wir uns mit Anstand aus der Liga verabschieden.“

Stichwort Abschied: Da rechnet Bock mit sechs bis sieben Abgängen aus dem derzeitigen Kader. Zusammen mit Abteilungsleiter Johann Oharek soll eine junge Mannschaft geformt werden und da setzt man auch auf Spieler von den eigenen A-Junioren. (AZ)

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