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Kanuslalom

07.09.2020

Augsburger Paddel-Nachwuchs hat die Jagd eröffnet

Hannah Süß
Bild: Woppow

Bei der Deutschen Meisterschaft in Markkleeberg drängen die jungen Fahrer nach vorne und setzen die Spitzenathleten einige Male unter Druck

Nicht nur die Augsburger Slalomkanuten der Leistungsklasse, auch der Paddel-Nachwuchs der beiden Vereine AKV und Kanu Schwaben Augsburg erzielte bei den Deutschen Meisterschaften im Kanupark Markkleeberg teils hervorragende Ergebnisse. Gleich an den ersten beiden Tagen der EM-Qualifikationsrennen, des Deutschland Cups und der Deutschen Meisterschaft setzten die jungen Paddler die etablierten Fahrer einige Male gewaltig unter Druck.

So gewann Noah Hegge von Kanu Schwaben Augsburg überraschend das erste EM-Qualifikations-Rennen im K1 der Männer vor Lukas Stahl aus Hanau und Thomas Strauß vom AKV, bevor auf Rang vier Ex-Weltmeister Hannes Aigner (AKV) und Stefan Hengst (Hamm) folgten. Alle drei Wettkampftage zählten für die EM-Qualifikation mit einem Streichergebnis im Jugend/Juniorenbereich, U23- und Leistungsklasse, wobei der dritte Wettkampftag für die Wertung zur Deutschen Meisterschaft herangezogen wurde.

Das erfreuliche Resümee des Deutschland Cups für die Augsburger Delegation: Die jungen Kanuten drücken gewaltig nach vorne. Zum Beispiel im Canadier-Einer der Männer, wo Julian Lindolf (TSV Schwaben Augsburg) an Tag eins auf Rang fünf und am Tag zwei auf Rang sechs in der Leistungsklasse fuhr. Mit diesen Top-Ergebnissen unter Deutschlands besten C1-Fahrern konnte sich Lindolf für die U23-Nationalmannschaft qualifizieren. Unter Vorbehalt der offiziellen Entscheidung durch den Trainerrat sind folgende Augsburger für die U23- und U18-EM Anfang Oktober in Krakau qualifiziert:

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U23-Nationalmannschaft: Noah Hegge (KSA) und Thomas Strauß (AKV) im K1 Männer, Selina Jones (KSA) im K1 Frauen, Florian Breuer (AKV) und Julian Lindolf (KSA) im C1 Männer

Emily Apel (KSA) K1-Juniorinnen

Am letzten Wettkampftag in Markkleeberg ging es um die Deutschen Meistertitel. Im Canadier-Einer kam U23-Fahrer Florian Breuer (AKV), der sich vergangenes Jahr ins A-Team gepaddelt hatte, hinter Franz Anton und Sideris Tasiadis auf Rang fünf, gefolgt mit einigem Abstand vom Schwaben-Kanuten Julian Lindolf (Rang zehn). Bei der weiblichen Kajak-Jugend/Junioren war eine weitere Augsburgerin auf dem Podium zu finden. Die Silbermedaille ging an Emily Apel von Kanu Schwaben Augsburg, ihre Vereinskameradin Hannah Süß belegte Rang vier. Bei der männlichen Jugend/Junioren holte sich Luis Schlund von den Kanu Schwaben Bronze, AKV-Kollege Christian Stanzel kam auf Rang fünf.

600 Medaille für Kanu Schwaben Augsburg

Eine ganz besondere Auszeichnung erhielt zudem Hannah Süß mit ihrem dritten Platz im K1-Rennen am zweiten Wettkampftag. Sie gewann die insgesamt 600. Medaille in einem offiziellen Wettkampf für ihren Verein Kanu Schwaben Augsburg. Horst Woppowa, Ehrenmitglied und langjähriger Vorsitzender des Vereins, war mit nach Leipzig gereist und beglückwünschte die junge Kanutin zu diesem Erfolg. Die konnte sich dadurch etwas trösten, auch wenn sie die EM-Qualifikation bei den Juniorinnen knapp verpasst hatte. (klan, stel)


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