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Eishockey

26.08.2014

Augsburger Panther spielen bald wieder im Curt-Frenzel-Stadion

Die Augsburger Panther begeistern mit ihrem Teamgeist. Die Mannschaft mit dem eigenen Bier, Panther Pur, präsentiert sich bald wieder im Curt-Frenzel-Stadion.
Bild: Max Pattis (AZ)

Die Augsburger Panther begeistern mit ihrem besonderen Teamgeist und der sportlichen Leistung. Bald kann die Mannschaft im Curt-Frenzel-Stadion ihr Können beweisen.

Die Nacht war kurz für die Panther. Nach dem Sieg beim Dolomiten-Cup in Südtirol ging es im Bus nach Hause. „Wir waren erst gegen 3.30 Uhr in Augsburg“, verriet Sportmanager Duanne Moeser, der gestern Vormittag bereits wieder einen PR-Termin hatte. Im Brauhaus Riegele wurde das neue Aufwärmtrikot präsentiert und die Verteidiger Jeff Woywitka, Andy Reiss und Angreifer Adrian Grygiel ließen sich in die Geheimnisse der Bierherstellung einweihen.

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"Panther Pur" und Teamgeist sind einzigartig

„Augsburg hat nach wie vor die einzige DEL-Mannschaft mit einem eigenen Bier. Panther Pur gibt es mittlerweile seit 16 Jahren“, erklärte der Brauereichef Sebastian Priller den Profis aus dem Puckgeschäft. Jeff Woywitka machte am Maischebottich sofort den ersten Geruchstest.

Die Panther sind auch sportlich auf den Geschmack gekommen. Die beiden Turniersiege (in Straubing und Südtirol) innerhalb von acht Tagen gegen sehr gut besetzte Konkurrenz waren ein Ergebnis des Teamgeistes. „Der Mannschaft ist es auf unterschiedlichen Wegen gelungen, erfolgreich zu sein“, meinte Sportmanager Moeser.

Augsburger Panther spielen bald wieder im Curt-Frenzel-Stadion

Beim 4:3 gegen den HC Ambrì aus der Schweiz haben die Spieler auch nach fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen „nicht die Beherrschung verloren“, war Moeser beeindruckt. Im Finale gegen Schwenningen (3:1) gerieten die Panther nach eindrucksvollem Start kräftig in Bedrängnis. „Aber wir mussten nur einen Gegentreffer hinnehmen“, so Moeser. „Es ist wichtig, auch solche Spiele zu gewinnen.“ Ähnlich sah es Verteidiger Reiss. „Wir haben den Schwenningern mit einem Fehler das 1:2 ermöglicht und sie damit aufgebaut. Aber am Ende zählt das Ergebnis.“

Im Curt-Frenzel-Stadion kann wieder gespielt werden

Nach 14 harten Trainingstagen sind die Panther wieder in ihren gewohnten Rhythmus übergegangen. Der gestrige Montag war deshalb frei. Erst heute wird wieder trainiert – allerdings ohne Verteidiger Brady Lamb.

Der Kanadier hatte sich beim Turnier in Straubing eine Schnittverletzung am rechten Ellenbogen zugezogen. Es dauerte ein paar Tage, bis sich die Wunde geschlossen hatte, dafür war der Arm kräftig geschwollen. Mannschaftsarzt Dietmar Sowa musste mit dem Messer ran und war nach dem Eingriff beeindruckt, welche Schmerzen Lamb aushalten kann. Auf Eishockey muss der Verteidiger aber in den nächsten Tagen verzichten, auch sein Einsatz im ersten Heimtest am Freitag gegen die Österreicher aus Dornbirn ist gefährdet.

Die sieben anderen neuen Profis werden sich dagegen erstmals im Curt-Frenzel-Stadion präsentieren. Darauf hatten die Eishockey-Anhänger in den vergangenen Jahren wegen des Umbaus in der Arena verzichten müssen. (AZ)

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