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Radsport Augsburg

22.03.2021

Augsburger Radprofi Marco Brenner macht das Tempo

Der Augsburger Radrennprofi Marco Brenner bereitete bereitete beim Eintagesrennen "Per sempre Alfredo" den Zielsprint vor.
Foto: Patrick Brunt, Team DSM

Der Augsburger Radrennprofi Marco Brenner vom Rennteam DSM bereitet bei "Per sempre Alfred" für Teamkollege und Sprinter Marius Mayrhofer den Zielsprint vor.

Als die Entscheidung des Eintagesrennens „Per sempre Alfredo“ nach rund 160 Kilometern auf der langen Zielgeraden in Sesto Fiorentino, einem Vorort vor Florenz, fiel, da ließ es Marco Brenner schon langsam ausrollen. Der 18-jährige Jung-Radprofi im Team DSM hatte bis zur „Flamme Rouge“, der Markierung des letzten Kilometers, noch einmal richtig Gas gegeben, um den besten Sprinter im DSM-Team, Marius Mayrhofer, 20, in eine gute Position zu bringen.

Ganz gelang das nicht. „Ich war bis einen Kilometer vor dem Ziel ganz vorne mit dabei, doch als ich rausgefahren bin und mich umgedreht habe, war Marius etwas eingekeilt“, erzählt der junge Augsburger vom hektischen Finale bei der Premiere des neu ins Leben gerufenen Rennens rund um Florenz. Und so konnten seine Mithelfer Felix Gall und Kevin Vermaerke den in Tübingen geborenen Mayrhoffer nicht mehr so richtig in Stellung bringen.

Der junge Augsburger Radprofi Marco Brenner war bei den Junioren ein Star.
Foto: Patrick Brunt, Team DSM

Mayrhofer belegte Platz zehn, zeitgleich mit dem Sieger Matteo Moschetti (Trek-Segafredo). Brenner wurde mit 21 Sekunden Rückstand 34. Trotzdem war er sehr zufrieden – mit sich und der Teamarbeit. „Ich habe mich konditionell gut gefühlt und als Team haben wir die Basics schon ganz gut gemacht. So einen Sprint anzuziehen, ist auch eine sehr komplexe Sache.“

Augsburger Radrennprofi Marco Brenner hilft anderen gerne aus

Es ist eine intensive Ausbildung, die der junge Augsburger in seinem ersten Profijahr erfährt. Bei den Junioren, Brenner gilt als eines der größten Talente im Straßenradsport, war er der Star des Teams, jetzt muss er für andere arbeiten. Brenner macht das nichts aus. Er versucht, möglichst viel von den erfahrenen Profis abzuschauen: „Wenn man da vorne mitfährt, ist es schon ein Gedränge und ein Belauern. Für mich war es das erste Mal, so einen Sprintzug anzuführen.“

Pause gibt es für Brenner keine. Schon am Dienstag startet er mit seinem Team bei der „Settimana Internazionale Coppi e Bartali“. Dieses fünftägige Etappenrennen der UCI Europe Tour, der zweiten Liga hinter der Worldtour, führt durch die italienische Emilia Romagna mit Start in Gatteo an der Adria und Ziel in der Provinz-Hauptstadt Forli.

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