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Leichtathletik

19.07.2020

Augsburger Sprinter kommen in Schwung

Für Sonja Keil läuft es prima: Die Athletin der LG Augsburg gewann in Waiblingen das Rennen über die 400 Metern.
Bild: Siegfried Kerpf

Sonja Keil und Julia Stuhler laufen Bestzeiten bei den ersten Wettkämpfen der Freiluftsaison

Die Leichtathletik ist so richtig in Schwung gekommen. Augsburgs Spitzenathleten zeigten, dass sie die Corona-Pause gut genutzt haben. Am vergangenen Samstag sorgten sie für persönliche Jahresbestzeiten, Siege und gute Platzierungen.

So richtig gut drauf ist Sonja Keil (LG Augsburg), die in Waiblingen die 400 Meter in 56,74 Sekunden gewann und sich um eine Sekunde steigerte. „So schnell war ich in den letzten Jahren in der Freiluftsaison noch nie. Das Rennen habe ich sehr mutig begonnen und bin nach 200 Metern in Führung gegangen. Bis 300 Meter lief alles super, denn so schnell wie mit 39,90 Sekunden bin ich noch nie angegangen. Dann aber kam der Laktat-Hammer, doch ich habe das Rennen erfolgreich beendet“, analysierte die 35-jährige Berufsschullehrerin ihren zweiten Sieg im zweiten Rennen.

In Waiblingen imponierte auch die Augsburger Jura-Studentin Julia Stuhler (TSV Schwabmünchen) über die 400 Meter Hürden. Mit 61,22 Sekunden belegte die 23-Jährige den zweiten Platz. „Ich bin sehr zufrieden, denn ich habe meine persönliche Bestzeit nur um 0,08 Sekunden verpasst, aber eine neue persönliche Jahresbestzeit erzielt. Da ist noch mehr drin“, sagte Julia Stuhler.

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Askovic bleibt unter seinen Erwartungen

Beim Treffen der deutschen Elite-Sprinter in Wetzlar war auch Bayerns Nummer eins Aleksandar Askovic (LG Augsburg) am Start. Im Vorlauf kam er bei seinem Saisonauftakt mit der persönlichen Jahresbestzeit von 10,54 Sekunden auf Rang drei. Das reichte nur für das B-Finale und dort Rang vier mit 10,60 Sekunden und in der Gesamtwertung Rang zwölf. „Zufrieden kann ich trotz Jahresbestzeit nicht sein. Etwas bessere Zeiten hatte ich schon erwartet. Am kommenden Samstag gilt es, in Regensburg bei der Revanche schneller zu sein. Für die Deutschen Meisterschaften in Braunschweig bin ich qualifiziert“, ist Askovic selbstkritisch. Schnellster war Julian Reus (Erfurt) mit 10,30 im Vorlauf gegen Askovic und 10,33 Sekunden im A-Finale.

In Wetzlar war auch Laura Val (LG Augsburg) im Speerwerfen der U18 Juniorinnen am Start und wurde Zweite mit 42,20 Metern, verfehlte aber ihre Jahresbestleistung von 42,82 Metern.

Die Augsburger Abiturientin Luisa Tremel (TSV Gersthofen) lief in Vöhringen die 100 Meter als Zweite in 13,07 Sekunden und die 200 Meter zum Sieg in persönlicher Jahresbestzeit von 26,58 Sekunden. Die U20 Juniorin mit ihrer Stärke im Hochsprung und Siebenkampf hat noch einiges vor. (ref)

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