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Fußball-Bezirksliga

26.03.2015

Der Baby-Jubler macht viele glücklich

Nicht nur der TSV Haunstetten freute sich über das Ausgleichstorseines Spielers Lukas Bass, auch Ligarivale Türkspor profitierte von seinem Treffer

Zum Punktspielauftakt in der Bezirksliga Süd gab es einen Führungswechsel. Mit einem 2:1-Sieg gegen die TSG Thannhausen löste Türkspor Augsburg den bisherigen Spitzenreiter Kissinger SC ab, der sich beim TSV Haunstetten mit einem 1:1 begnügen musste. Die Auswärtspartie des TSV Schwaben beim FC Wiggensbach musste wegen der schlechten Platzverhältnisse abgesagt werden und wurde auf Ostermontag verlegt.

Nun kommt es am Samstag (15 Uhr) zum Spitzenspiel zwischen Schwaben Augsburg und dem neuen Tabellenführer Türkspor Augsburg. Der TSV Haunstetten steht am Sonntag (15 Uhr) beim SSV Wildpoldsried vor einer lösbaren Herausforderung.

„Bei der gelungenen Generalprobe gegen den Meringer SV haben wir einen starken Testspiel-Gegner mit 2:1 geschlagen. Hierbei hat man gesehen, dass die Mannschaft fit ist und mit einem höherklassigen Team auch spielerisch mithalten kann“, stellte Schwaben-Coach Bernd Reinhardt ein gutes Zeugnis aus.

„Wir wollen uns für die unglückliche 0:1-Hinspielniederlage revanchieren. Damals hatten wir sogar die besseren Torchancen, waren aber beim Abschluss zu schwach und nicht konsequent genug“, so Reinhardt. Steichele (angeschlagen) und Neuzugang Kindermann (Trainingsrückstand) werden fehlen.

Unverhofft kommt oft. Das späte Tor von Milan Szabo beim 2:1 gegen die TSG Thannhausen bescherte Türkspor die Tabellenführung. Dies auch dank des 1:1 vom TSV Haunstetten gegen den bisherigen Spitzenreiter Kissinger SC. „In der Hinrunde haben wir mit 1:0 gegen ein starkes Schwaben-Team knapp gewonnen. Daher erwarte ich am Samstag wieder ein gutes Spiel“, so Trainer Herhard Kitzler.

Er erwartet aber einen heißen Tanz: „Schwaben-Coach Bernd Reinhardt wird es uns sicherlich nicht leicht machen. Wir planen derzeit nur von Spiel zu Spiel und reden nicht von Meisterschaft und Aufstieg. Gefragt sind gute Nerven.“ Die Partie zuletzt gegen Thannhausen hat Kitzler abgehakt: „Es war kein gutes Spiel und da ist in spielerischer Hinsicht bei uns noch viel Luft nach oben. Da heißt es weiter konzentriert arbeiten.“ Das Tor wird vorerst Richard Schwarzer hüten, da sich Dragan Ignatovic im Training eine Kapselverletzung zuzog. „Schwarzer verfügt über Routine und verleiht der Abwehr Sicherheit. Da gibt es keinen Qualitätsverlust gegen über dem beruflich in Leipzig weilenden Fran Papsdorf,“ bekennt sich Kitzler zum 34-jährigen Schlussmann. Damir Suljanovic ist nach seiner Sperre auch wieder dabei.

Spätes Glück für die Mannschaft von Coach Thomas Maier: Erst in der Nachspielzeit konnte Lukas Bass den 0:1-Rückstand gegen den bisherigen Spitzenreiter SC Kissing zum 1:1 ausgleichen. Im Dezember freute sich der Haunstetter Torjäger noch über die Geburt seines Sohnes Luis. Der „Baby-Jubler“, der auch in den Profiligen üblich ist, musste da anschließend natürlich sein. Auch Abteilungsleiter Günther Schmidt war „happy“ und sprach auch von einem gerechten Ergebnis: „In der zweiten Halbzeit hat die Elf für die Offensive mehr investiert und sich den Punkt redlich verdient.“

Am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellenvorletzten SSV Wildpoldsried sollen es aber eher drei Punkte als nur einer sein. „Das ist eine typische Allgäuer Mannschaft, die vor allem im kämpferischen Bereich ihre Stärken hat“, so Schmidt. Allerdings fährt der Spartenchef optimistisch ins Allgäu: „Aufsteiger haben es schwer in der Liga. Das sieht man auch an Wildpoldsried. Vom spielerischen Vermögen müssten wir schon besser sein.“ Schmidt hofft, dass Murphy und Rauner (beide fehlten zuletzt) wieder mit von der Partie sind. (hw/wla/az)

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