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18.04.2015

Der VfB im Abstiegskampf: Was Robin Dutt Mut macht

Robin Dutt, Sportdirektor beim VfB Stuttgart, sprach vor dem Spiel in Augsburg über den "ganz normalen Wahnsinn" in der Bundesliga.
Bild: Bernd Weißbrod (dpa)

VfB-Sportdirektor Robin Dutt spricht über die Schlagzeilen, die die Bundesliga in dieser turbulenten Woche produzierte und sagt, was ihm Mut im Abstiegskampf macht.

Während der Woche ging es rund in der Bundesliga. Jürgen Klopp hat seinen Rücktritt in Dortmund zum Saisonende verkündet und Bruno Labbadia kehrt nach Hamburg zurück. Was hat Sie mehr überrascht?

Robin Dutt: Wie soll ich sagen – ohne es vorher gewusst zu haben, hat mich beides nicht so richtig überrascht. Irgendwie ist das der ganz normale Wahnsinn, der in der Bundesliga herrscht.

Und Alexander Zorniger, der in Leipzig entlassen wurde, wird nach dieser Saison neuer Trainer des VfB Stuttgart...

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Das sind vielleicht Ihre Fakten, aber nicht unsere. Für uns zählt nur diese Saison. Unsere Mannschaft trainiert Huub Stevens und kein anderer. Wir behalten die Strategie bei, die wir zuletzt immer gefahren sind. Wir haben uns hier eine ruhige Arbeitsatmosphäre geschaffen und eröffnen auf keinen Fall Nebenkriegsschauplätze.

Wie ist eigentlich das Verhältnis zwischen Robin Dutt und Huub Stevens?

Vom ersten Tag unserer Zusammenarbeit an maximal gut. Menschlich sind wir beide auf einer Wellenlänge, und wir gehen sehr respektvoll miteinander um.

Journalisten schreiben manchmal, Stevens ist „knurrig“ ...

Das kann ich überhaupt nicht sagen. Huub Stevens ist auch ein sehr humorvoller Mensch.

Wie fühlen Sie sich eigentlich in Ihrer neuen Rolle? Früher waren Sie selbst Trainer. Heute stärken Sie einem als Sportdirektor den Rücken ...

Ich denke, es ist hilfreich, wenn man aus eigener Erfahrung weiß, wie ein Trainer tickt. Man hat dann ein Gespür dafür, wenn man sich etwas zurücknehmen soll, und auch eines, wenn man sich gegen den Wind stellen muss.

Teamchef: Stellen Sie hier Ihre Mannschaft gegen den VfB auf

Zuletzt haben Sie mit dem VfB Ihren Exklub Werder Bremen mit 3:2 besiegt. Was war das für ein Gefühl?

Ich muss schon zugeben, dass es eine besondere und auch eine emotionale Situation für mich war. Aber das hört dann mit dem Anpfiff auf. Dann fiebert man nur mit der eigenen Mannschaft mit. Dramatisch genug war das Spiel ja.

Und der VfB scheint auf dem richtigen Weg zu sein?

Absolut. Auswärts sind wir noch nicht so gefestigt, daran müssen wir jetzt arbeiten. Aber zu Hause läuft es momentan ordentlich. Aus den letzten drei Heimspielen haben wir sieben Punkte geholt.

Was macht Ihnen Mut, dass der VfB den Klassenerhalt schafft?

Vor allem der Zusammenhalt in und um den Verein herum. Das war bei meinen vorherigen Vereinen nicht immer so. Wir müssen nun weiter Ruhe bewahren und vernünftig arbeiten.

Am Samstag empfängt der FC Ausgburg den VfB Stuttgart in der SGL Arena.

Am letzten Spieltag muss Stuttgart in Paderborn antreten. Glauben Sie, dass der Abstieg erst am letzten Spieltag entschieden wird?

Wenn wir wollen, dass dies nicht passiert, dann müssen wir uns zunächst einmal auf das kommende Spiel konzentrieren und nicht auf das letzte. Unser Gegner heißt jetzt Augsburg, und da wollen wir punkten.

Augsburg hat zuletzt am 7. März dieses Jahres gegen Wolfsburg gewonnen und ist derzeit außer Form. Spekulieren Sie vor dem Spiel mit der Formschwäche des Gegners?

Wir sind gut beraten, wenn wir nur auf uns schauen. Ich habe größten Respekt vor der starken Saison, die Augsburg bisher gespielt hat, und ich bin mir sicher, dass wir auf einen starken Gegner treffen. Wir wollen aber unseren Aufwärtstrend fortsetzen.

Was erwarten Sie für ein Spiel?

Das ist schwer zu sagen. Bei einem Flutlichtspiel herrscht immer eine besondere Atmosphäre. Ich denke, dass es vor allem ein intensives Spiel werden wird.

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