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Fußball

25.01.2019

Die Futsal-Reform ist beschlossen

Betroffen von der Futsal-Reform sind die Fußballvereine aus Augsburg und der Region, da die Qualifikation zur Schwäbischen Hallenmeisterschaft nun neu geregelt wurde.
Bild: Walter Brugger

Ab dem Winter 2019/20 wird die Schwäbische Hallenmeisterschaft nach einem neuen Modus ausgespielt. Landkreismeister und ihre „Vizes“ sind qualifiziert 

Dass der Turniermodus der schwäbischen Futsalmeisterschaft reformiert wird, war schon länger klar. Bei ihrer Klausurtagung im Kloster Irsee haben die Spielleiter nun Nägel mit Köpfen gemacht. Ab dem Winter 2019/20 wird es nicht mehr sieben Qualifikationsturniere geben, in denen die Endrundenteilnehmer gesucht werden. Stattdessen werden künftig in allen drei Kreisen Meister ausgespielt – und die fahren mit ihren Vizes im Schlepptau nach Günzburg.

Natürlich werden am 11. Januar 2020 wieder acht Mannschaften auf dem Parkett stehen. Zu den sechs Vertretern aus den Kreisen Allgäu, Augsburg und Donau kommen noch die beiden Finalisten der gerade abgelaufenen Hallenrunde, also der schwäbische Titelträger FC Gundelfingen und der unterlegene Endspielgegner TSV Meitingen.

Doch wie läuft die Qualifikation künftig konkret ab? Im Wesentlichen haben sich die schwäbischen Spielleiter an den Kollegen aus den sechs anderen bayerischen Bezirken orientiert. Die Region zwischen Ries und Allgäu hatte nämlich als Alleinstellungsmerkmal bislang ein Turniersystem, das die höherklassigen Teams begünstigte und zum Mitmachen anregte. Doch dieser Reiz ist zuletzt verloren gegangen, künftig müssen sich also – sofern sie zu den Titelkämpfen überhaupt wieder melden – auch Regionalligisten der Konkurrenz schon in ihrer unmittelbaren Umgebung stellen.

Der Plan sieht vor, dass zunächst in den Landkreisen jeweils bis zum Jahresende die Meister ermittelt werden, bis Silvester müssen die Titelträger im Donau-Ries, in Dillingen, Günzburg, Augsburg, Aichach/Friedberg, Ost-, Ober- und Unterallgäu feststehen. Ob es dort nur eine Landkreis-Endrunde oder auch vorgeschaltete Qualifikationsturniere gibt, hängt von der jeweiligen Meldezahl interessierter Klubs ab.

Im Januar 2020 gilt erstmals der neue Modus

In der ersten Kalenderwoche des Jahres werden dann in den Kreisen Donau, Augsburg und Allgäu im Januar 2020 erstmals Titel vergeben. An diesen Turnieren sollen jeweils acht Teams teilnehmen. Doch wer qualifiziert sich für die Kreisendrunden? Im Allgäu oder an der Donau kommen die Teilnehmer beispielsweise aus je drei Landkreisen. Die Spielleiter haben sich dafür ausgesprochen, dem Landkreis, in dem die Kreismeisterschaft ausgespielt wird, vier Startplätze zuzusichern. Aus den beiden anderen Regionen kommen dann jeweils zwei Teams. Der Spielort der Kreis-Endrunde soll jährlich wechseln, sodass jeder Landkreis mal in den Genuss eines solchen Turniers kommt.

Das Endturnier dagegen hat seinen fixen Platz. Bezirksspielleiter Rainer Zeiser hatte sich schon im Vorfeld der Tagung dafür ausgesprochen, dass die „Schwäbische“ weiterhin in Günzburg gespielt wird. Was am SC Bubesheim als bewährtem Ausrichter liegt – und an der fehlenden Alternative einer Halle, die rund 1000 Besucher beherbergen kann und verkehrsgünstig zu erreichen ist.

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