Handball

12.10.2017

Die Konzentration hochhalten

Bisher läuft die Spielzeit hervorragend für die Landesliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten. Auf Trainerin Nicole Bohnet (Mitte) und ihre Spielerinnen warten allerdings noch die Spitzenteams. „Wir dürfen keinen Meter nachlassen.“
Bild: Fred Schöllhorn

Für die Reservemannschaften des TSV Haunstetten läuft die Saison bisher nach Wunsch. Auf die Landesligafrauen warten allerdings noch echte Prüfsteine

Die beiden Handball-Reserveteams des TSV Haunstetten bleiben weiter in der Spur. Die Frauen in der Landesliga Süd überzeugten mit einem 33:21 (14:11)-Heimsieg über die HSG Dietmannsried. Mit makelloser Bilanz und 8:0 Punkten führen sie nach vier Spieltagen die Tabelle an. Ebenso erfolgreich waren die Bezirksoberliga-Männer mit dem 31:19 (15:12) beim VfL Günzburg II. Sie lieferten nahezu das identische Resultat der Frauen ab, bleiben weiterhin ohne Niederlage, und setzten sich in der Spitzengruppe fest.

Die Frauen um Trainerin Nicole Bohnet zeigten auch in ihrem vierten Spiel eine dominante Vorstellung und ließen die Gäste aus dem Allgäu nur phasenweise zur Entfaltung kommen. Nach dem 14:11 zur Pause wurde gleich nach Wiederanpfiff mit einer Sechs-Tore-Serie alles klar gemacht. Sehr erfreulich war für die Haunstetter, dass sie sich auch in der restlichen Spielzeit noch einsatzfreudig präsentierten und mit etlichen geglückten Kombinationen die Zuseher erfreuten.

Im Führungsquartett zusammen mit München-Laim, Vaterstetten und Taufkirchen haben die Schützlinge von Nicole Bohnet derzeit sogar die besten Karten, da sie auf sämtliche Konkurrenten erst an den letzten drei Spieltagen treffen. „Allein deshalb dürfen wir keinen Meter nachlassen“, sagt die TSV-Trainerin. Bohnet will die Konzentration hochhalten, auch im Hinblick auf die nächste vermeintlich leichte Aufgabe bei der SG Biessenhofen (Samstag, 18.30 Uhr).

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Tore Meier, Drasovean I., Strauch (je 5), Kubitza (5/2), Schnorr, Drasovean L., Smotzek Sa. (je 3), Niebert A., Kurtenbach (je 2)

Nahezu identisch lief es für Trainer Carsten Ronis und seine Mannen im schwäbischen Oberhaus beim VfL in Günzburg. Die Gastgeber hatten bei Halbzeit noch aussichtsreich Kontakt, mussten aber in Folge schrittweise die Abstandsvergrößerung hinnehmen. Coach Ronis zeigte sich selbst etwas überrascht von der Überlegenheit seiner Schützlinge: „Damit konnte man nicht unbedingt rechnen. Vor allem habe ich unseren Rückraum überhaupt noch nicht so präsent gesehen.“

Tatsächlich hatten die Günzburger kein Mittel gegen die oft sehenswerten Spieleinleitungen Haunstettens, in dessen Team endlich einmal Alexander Neumeyer so richtig explodierte. „Das muss er jetzt aber öfter zeigen“, fordert Ronis. Am besten gleich beim TSV Bobingen (Samstag, 19.30 Uhr). Trainer Ronis will nachlegen und so Kontakt zu Spitzenreiter Schwabmünchen halten.

Tore Link F. (7), Müller (6), Neumeyer (5), Spörhase (5/1), Gruber (3), Pieniack, Stegmann T. (je 2), Singer (1)

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