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Leichtathletik

25.01.2019

Die Laufsaison fest im Blick

Laufend unterwegs: Für die Athleten in der Region gibt es in diesem Jahr wieder ein breit gefächertes Angebot. Die Winterlaufserie (unser Bild) ist dabei ein fester Bestandteil.
Bild: Siegfried Kerpf

Auch 2019 gibt es eine bayerische Meisterschaft im Rosenaustadion. Alle vier Augsburger Leichtathletik-Institutionen haben bereits die Saison 2019 fest im Blick.

Die Augsburger Leichtathleten sind in der bayerischen Jahresbestenliste für 2018 zahlreich vertreten. Insbesondere die LG Augsburg als ein Zusammenschluss von sechs Leichtathletik-Abteilungen kann mit leistungsstarken Läufern, Springern und Werfern aufwarten. So ist Aleksandar Askovic der derzeit schnellste Sprinter im Bayernland. Eine weitere Leichtathletik-Gemeinschaft betreibt ebenfalls eine gute Nachwuchsarbeit, nämlich die LG ESV Augsburg/TSV Neusäß. Allein hingegen agiert die TG Viktoria Augsburg, die sich auf den Mittel- und Langstreckenlauf spezialisiert hat. Die Langstreckenläufer und Geher der MBB-SG Augsburg starten ebenfalls solo. Alle vier Augsburger Leichtathletik-Institutionen haben bereits die Saison 2019 fest im Blick.

LG Augsburg

Der Höhepunkt werden die bayerischen Meisterschaften, welche am 13. und 14. Juli im Rosenaustadion über die Bühne gehen. „Wir sind stolz, dass uns nach 2017 erneut diese doppelten Titelkämpfe der Aktiven und Jugend übertragen wurden“, sagt Christian Pfänder, der Vorsitzende der LG Augsburg. Zahlreiche Zuschauer soll auch der Lokalmatador Aleksandar Askovic anlocken. Er wird als Titelverteidiger über 100 Meter starten.

Der 21-jährige Student möchte heuer seine schwäbische Rekordzeit von 10,40 Sekunden unterbieten. „Die derzeitigen Trainingsleistungen zeigen in die richtige Richtung“, weiß Pfänder. Askovic und die meisten anderen Leistungsträger der LG Augsburg sind Eigengewächse. „Wir wollen die Talente selber aufbauen und nicht von anderen Vereinen abwerben“, erläutert Christian Pfänder. Der 37-jährige Inninger übernahm Ende 2017 den Vorsitz der LG Augsburg von Roland Wegner. Dieser hatte maßgeblich die Gründung der Leichtathletik-Gemeinschaft im Jahr 2010 und die Sanierung der Leichtathletik-Anlagen des Rosenaustadions im Jahr 2014 vorangetrieben.

TG Viktoria

Die TG Viktoria schloss sich nicht der LG Augsburg an. Der Traditionsverein gilt schon lange als Läuferhochburg. „Laufsport & Triathlon“ heißt deshalb seit zwei Jahren die Leichtathletik-Abteilung. „Wir haben etliche Athleten, die sich auch 2019 im Stadion, auf der Straße und im Gelände vorne platzieren können“, berichtet der Abteilungsleiter Lars Leifeld. Allerdings muss der Weggang von Kerstin Hirscher verkraftet werden. Die Top-Mittelstrecklerin wechselte zum LAC Quelle Fürth. Auch heuer bleibt die TG Viktoria der fleißigste Laufveranstalter von ganz Schwaben.

Man organisiert wieder die beiden Straßenlauf-Klassiker im Siebentischwald, nämlich den AOK-Straßenlauf (24. März) und den swa-Halbmarathon (28. April). Daneben wird die AOK-Winterlaufserie (ab 9. November) in den Westlichen Wäldern ausgetragen. „Wir wollen noch mehr Hobbysportler für unsere Rennen gewinnen“, meint Susanne Moser, die Viktoria-Organisationsleiterin.

ESV Augsburg

Die Leichtathleten des ESV Augsburg hatten sich mangels einer eigenen Laufbahn im Jahr 1992 über die Stadtgrenze hinweg mit dem TSV Neusäß zusammengetan. „Neben der Schüler- und Senioren-Leichtathletik bleibt im Jahr 2019 der Wurfsport einer unserer Schwerpunkte“, sagt Gerd Auer, der Sportwart der LG ESV Augsburg/TSV Neusäß.

Diese Leichtathletik-Gemeinschaft wird heuer vier Veranstaltungen (ab Mai) im Neusässer Lohwaldstadion und auf der ESV-Werferanlage am Kobelweg ausrichten. „Unsere Stadt-Land-Kooperation funktioniert weiterhin gut“, blickt Gerd Auer zuversichtlich auf die kommende Saison.

MBB-SG Augsburg

Langstreckenläufer und Geher überwiegen in der Leichtathletik-Abteilung der MBB-SG Augsburg. Die Seniorengeher sind auch überregional erfolgreich. Bekannt ist der Verein aus dem Univiertel durch seinen Staffelmarathon im Siebentischwald. „Wir gehen davon aus, dass die 34. Auflage am 1. September stattfinden kann“, verkündet der Abteilungsleiter Peter Speer.

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