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Bayernliga

30.10.2017

Ein total verrücktes Spiel

Schwaben liegt bis zur 89. Minute 0:2 hinten und gewinnt

Die Bayernliga-Fußballer des TSV Schwaben beendeten ihre Negativserie von sieben sieglosen Spielen am Stück und drehten gegen den FC Ismaning dank eines furiosen Schlussspurts einen 0:2-Rückstand noch in einen 3:2 (0:0)-Heimerfolg.

Diese Schlussphase kann man getrost mit Attributen wie „unglaublich“, „verrückt“ oder „phänomenal“ betiteln! Die „Violetten“ benötigten für ihre drei Treffer weniger als drei Minuten! Zuvor hatte Ismaning die Schwaben mit ihrer gut gestaffelten Defensive über 80 Minuten im Griff und ging durch den eingewechselten Manuel Ring (71.) sowie Tobias Killer per Foulelfmeter (73.) mit 2:0 in Führung. Davor ließen sie lediglich eine hochkarätige Chance von Michael Geldhauser zu, der jedoch beim Torschuss aus kurzer Distanz den Ball nicht richtig traf (4.). Doch mit der Einwechslung von Stürmer Rasmus Fackler-Stamm für Deniz Schmid (80.) setzte Schwaben-Trainer Sören Dreßler alles auf eine Karte! Prompt kam Fackler-Stamm in die Gefahrenzone, wurde beim Abschluss geblockt (82.) und Michael Geldhauser traf den Pfosten (88.). Schließlich zimmerte Lorenzo Gremes einen Freistoß in den Torwinkel (89.) und weckte nochmals Hoffnungen. Nur wenig später köpfte Geldhauser nach einer kurzen Ecke zum umjubelten 2:2-Ausgleich ein (90.). Als der Torjubel noch gar nicht verklungen war, kam nach Balleroberung ein Ball zu Maximilian Löw, der Ismanings herausgeeilten Torhüter Fritz per Heber zum dritten Mal bezwingen konnte (90.+1) und für grenzenlose Freude und Erleichterung im Schwaben-Lager sorgte.

„Diese Partie kann man kaum vernünftig analysieren. Ich muss meinen Jungs ein dickes Kompliment für die Moral ausrichten, dass sie eine schier aussichtslose Situation noch gedreht haben. Hoffentlich war dies die Initialzündung für die kommenden Aufgaben“, resümierte ein zufriedener Coach Sören Dreßler. Bereits am morgigen Dienstag (14 Uhr) erwarten die „Violetten“ Dachau. (chw)

TSV Schwaben Augsburg Antoni – Wallner, Schmid (80. Fackler-Stamm), Woltmann, Baier – Gutia (69. Krug), Framberger, Gremes, Boyer (69. Fiedler) – Löw, Geldhauser Tore 0:1 Ring (71.), 0:2 Killer (Foulelfmeter 73.), 1:2 Gremes (89.), 2:2 Geldhauser (90.), 3:2 Löw (90.+1)

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