Geburtstag

11.01.2019

FCA-Legende Alwin Fink wird 70

Zusammen mit seinen einstigen Teamkollegen aus den 70er Jahren posiert Alwin Fink (ganz vorne rechts) mit (hinten, von links:  Franz Bracher, Erich Weixler. Claus Brandmair, Hermann Lutz, Richard Kozurek, Wolfgang Haug, Heiner Schuhmann, Edgar Schneider und Georg Mögele (vorne, von links) Willi Hoffmann und Stefan Motzet.
Bild: Ulrich Wagner

Der kampfstarke Verteidiger gehört zu den populärsten Fußballern von Augsburg. 1974 war er Kapitän der Meistermannschaft um Helmut Haller

Beim FC Augsburg zählt Alwin „Winni“ Fink zu den Klub-Legenden. Der schnelle und kampfstarke Verteidiger führte in der legendären Meistersaison 1973/74 die Mannschaft um Helmut Haller als Kapitän auf’s Feld und ist immer noch bei diversen Veranstaltungen der Anführer jenes Teams. Am Samstag, 12. Januar 2019, feiert er seinen 70. Geburtstag.

Er gehört ohne Zweifel zu den populärsten Kickern des Augsburger Traditionsklubs. Sein Heimatverein ist der TSV Steppach, nach der B-Jugend wechselte er zum BCA. Das Talent blieb den Vereinsoberen in Oberhausen nicht verborgen, 1967 feierte er sein Debüt in der ersten Mannschaft, die in der Bayernliga spielte. Nach der Fusion mit dem TSV Schwaben im Jahre 1969 stieg er mit dem FCA 1973 in die Regionalliga auf und feierte ein Jahr später im Team um den aus Italien nach Hause gekehrten Helmut Haller den Titelgewinn. „Helmut war unser Spiritus Rector und in erster Linie für die damals herrschende Begeisterung rund um den FCA verantwortlich“, schwärmt Fink von jener Zeit, als Augsburg auch als „Klein-Neapel“ bezeichnet wurde. „Wir haben den Fußball in der Stadt und der Region aus seinem Dornröschenschlaf erweckt“, fügt er an. Ein Punkt fehlte in der Aufstiegsrunde zum Sprung in die Bundesliga. Einen Profivertrag hatte Fink, dessen Bruder Ludwig viele Jahre Bürgermeister in Stadtbergen war, nie. Er spielte als Amateur, studierte und ging später seinem Beruf als Lehrer, den er bis zu seiner Pensionierung ausübte, nach. Unter Trainer Jupp Derwall kam er 1974 und 1976 viermal in der Amateur-Nationalmannschaft zum Einsatz. In den 80er Jahren trainierte er für kurze Zeit die A-Junioren des FCA.

Zimmergefährte von Heiner Schuhmann

Seit 50 Jahren gehört Heiner Schuhmann zu Finks engsten Weggefährten. „Erst haben wir gegeneinander gespielt, er beim BCA und ich bei den Schwaben“, blickt Schuhmann zurück, „später haben wir dann gemeinsam beim FCA Erfolge gefeiert“. Beide in der Abwehr, bei Auswärtsspielen belegten die beiden das gleiche Zimmer. „Im Laufe der Zeit ist daraus eine echte Freundschaft entstanden“, erzählt Schuhmann. Heute fungiert Fink als Bindeglied zwischen dem Traditionsklub, bei dem sich im Laufe der Zeit vieles verändert hat, und dem Team aus den „Goldenen 70er Jahren“. Und deshalb hat er auch einen sportlichen Geburtstagswunsch. Der FCA muss in der Bundesliga bleiben.

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