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Tennis

13.05.2019

Favoriten werden ihrer Rolle gerecht

Julia Jung und die Regionalliga-Frauen des TC Schwaben erwischten beim Erfolg gegen Erfurt einen guten Start in die Saison. Eine Niederlage kassierten hingegen die Bayernligamänner des TC Schießgraben um Nico Kleber.

In der Regional- und Bayernliga erwischen die Frauenteams aus Augsburg einen Auftakt nach Maß. Für die Männer des TC Schießgraben bestätigt sich: Sie werden es schwer haben

Reichlich Geduld mussten am Sonntag die Tennisspieler mitbringen. Speziell am Vormittag wurde der erste Punktspieltag der höheren Ligen durch anhaltenden Regen wiederholt gestört. Gespielt haben die Mannschaften dennoch – und das aus Augsburger Sicht mitunter erfolgreich.

In der vergangenen Saison belegten die Frauen des TC Schwaben den dritten Platz in der Regionalliga Süd-Ost. Diese Platzierung will Vereinschef Anton Huber bestätigen, erneut strebt er einen Rang im oberen Drittel der Liga an. Im ersten Punktspiel durfte sich Huber bestätigt fühlen, mit dem überzeugenden 7:2-Erfolg gegen den TC Rot-Weiß Erfurt erwischten die Spielerinnen einen Auftakt nach Maß. Die Begegnungen trugen die Akteure teils unter leichtem Regen aus, doch das Wasser versickerte auf den Plätzen zügig. Eine Verlegung in die Halle kam nicht in Betracht. Huber erklärt: „Die Erfurter wollten unbedingt im Freien spielen.“

Für die Gäste aus dem Osten der Republik lohnte sich die Reise nach Augsburg mitnichten, nach den Einzeln lagen sie bereits deutlich 1:5 zurück. Allerdings wurden zwei Duelle erst im Match-Tiebreak entschieden: Während sich Julia Jung an Position sechs mit 12:10 durchsetzte, kassierte die an Position drei spielende Maria Schneider die einzige Augsburger Einzelniederlage, indem sie im entscheidenden Durchgang mit 8:10 das Nachsehen hatte.

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Ebenso zögerten die Spielerinnen in den Doppeln eine Entscheidung zweimal hinaus. Die Tschechinnen Tereza Polanska und Alena Vaskova mussten sich im Tie-Break 4:10 geschlagen geben, während Maria Schneider und Julia Jung siegten (10:5). Das dritte Doppel war hingegen eine klare Angelegenheit für Carolin Jung und Ann-Katrin Schmitz (6:1, 6:1). Vereinschef Huber zeigte sich zufrieden. „Wir haben ein gutes Ergebnis eingefahren“, sagte er und fügte hinzu: „Jetzt können wir beruhigter in unser zweites Spiel gehen und stehen nicht mehr so sehr unter Druck.“

In zwei Wochen tritt das Augsburger Regionalligateam in Nürnberg beim Club am Marienberg an, der seine Auftaktpartie beim TC Weiß-Blau Würzburg verloren hat. Huber geht zuversichtlich in die Begegnung, erneut rechnet er mit einem Erfolg. Erst danach folgen jene Partien, in denen sich zeigen wird, was für den TC Schwaben in dieser Spielzeit möglich sein wird.

Keinen Spitzenplatz, sondern den Klassenerhalt hat das Männerteam des TC Schießgraben im Sinn. Ohne Punktverlust ist es im vergangenen Jahr aus der Landesliga aufgestiegen, nun muss es sich an das gehobene Niveau in Bayerns höchster Spielklasse gewöhnen. Mit geringen Erfolgsaussichten empfingen die Augsburger den Favoriten TC Grün-Weiß Luitpoldpark. Das Ergebnis fiel bei der 2:7-Niederlage deutlich aus, Sportwart Michael Thor wollte mit der Mannschaft allerdings nicht zu hart ins Gericht gehen, weil die drei Einzelduelle mit Lukas Vejvara, David Simunek und Facundo Yunis erst im Match-Tie-Break (jeweils 7:10) entschieden wurden. „Ich habe es deutlicher erwartet“, betonte Thor und verwies auf die große Erfahrung, über die die Münchner verfügten. „Gerade bei schlechtem Wetter macht sich das bemerkbar, sie sind einfach cleverer.“

Punkte will Thor gegen Teams auf Augenhöhe holen. Dazu zählt er den TC Piding, den kommenden Gegner (Sonntag, 10 Uhr). Die Oberbayern (Kreis Berchtesgadener Land) haben ihre erste Partie 0:9 gegen Landshut verloren. In Piding könnte der TC Schießgraben wichtige Zähler einfahren, die den Saisonverlauf positiv beeinflussen würden. „Es wäre beruhigend, wenn wir gegen sie gewinnen“, meint Thor.

Erfolgreich verlief hingegen der erste Spieltag für die Bayernliga-Spielerinnen des TC Augsburg mit einem ungefährdeten 8:1 gegen den TC Blutenburg München. Wobei die Gäste liebend gerne ohne zu spielen heim gefahren wären. TCA-Chef Jakob Schweyer wartete allerdings regelkonform ab und trug die Partien nachmittags auf sechs Plätzen aus. Dennoch verzögerte sich der zeitliche Ablauf, erst kurz vor Einbruch der Dunkelheit waren die Doppelpartien beendet – mit gutem Ausgang für Augsburg. Bereits nach den Einzeln führte Augsburg 5:1.

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