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Futsal

02.01.2019

Frauenpower in der Neuburger Halle

So freuten sich die Fußballerinnen des TSV Schwaben Augsburg im Januar 2018 über ihren Titelgewinn beim Hallenfinale in Günzburg. Auch in diesem Jahr gehören sie wieder zu den Favoriten.
Bild: Fred Schöllhorn

Drei Augsburger Mannschaften spielen um den Endrundeneinzug. TSV Schwaben gehört als klassenhöchster Verein zum Favoritenkreis

Augsburger Frauenfußballteams gehören seit Jahren zur Stammbesetzung des Finalturniers um die Schwäbische Hallenmeisterschaft. Auch in diesem Jahr sind in den Qualifikationsrunden mit dem TSV Schwaben Augsburg, dem TSV Pfersee und dem FC Augsburg die drei besten Augsburger Vereine im Frauenbereich am Start.

Insgesamt kämpfen zwölf Mannschaften in den zwei Vorrundenturnieren um vier Plätze. Zwei davon werden am Samstag ab 18 Uhr in Neuburg vergeben, wo auch die drei Augsburger Mannschaften um die begehrten Tickets für das Finale am 12. Januar in Günzburg kämpfen. „Für uns ist das Erreichen der Endrunde ein Muss. Sonst wären wir alle enttäuscht“, gesteht Christoph Bauer, Trainer des klassenhöchsten Vereins, dem TSV Schwaben Augsburg. Das Bayernliga-Team ist Stammgast beim Hallenfinalturnier, so gewannen die Schwaben-Frauen bisher zwölf Mal den Titel – zuletzt im vergangenen Jahr nach einem 6:3-Erfolg über die SpVgg Kaufbeuren. „Wir haben futsalspezifisch trainiert so gut es eben geht“, sagt Bauer, auch wenn er weiß, dass der Spaßfaktor in der Halle im Vordergrund steht. „Aber bei uns haben alle Mädchen Lust, die Mannschaft ist gut drauf und alle sind fit.“

Ebenfalls motiviert und angespornt durch die Erfolge im Freien gehen die Fußballerinnen des Spitzenreiters der Bezirksoberliga, des TSV Pfersee, ins Rennen. Der Landesliga-Absteiger hatte sich im vergangenen Jahr auch für das Finalturnier in Günzburg qualifizieren können, war aber gleich im Halbfinale gegen Kaufbeuren ausgeschieden. Deshalb haben sich Mannschaftsführerin Denise Rittel und Co. in diesem Jahr viel vorgenommen. „Draußen im Freien läuft es ganz gut und ich denke, dass wir in der Halle schon das nötige Talent haben, um wieder in die Endrunde zu kommen.“

Von der Papierform her sollte der FCA der schwächste Augsburger Vertreter sein, liegt das Team um Trainer Sebastian Twardoch als Bezirksoberliga-Aufsteiger nur einen Platz vor den Abstiegsrängen entfernt. Doch weil in der Halle und erst recht nach Futsal-Regeln vieles anders läuft als im Freien, rechnet die Konkurrenz schwer mit den FCA-Frauen. „Wir haben gleich das erste Spiel am Freitag gegen den FCA und wissen, dass das für uns ganz entscheidend wird“, zeigt sich Schwaben-Coach Bauer gewarnt.

Vorrunden-Turniere zur schwäbischen Hallenmeisterschaft

in Kaufbeuren (So., 6. Januar ab 15 Uhr)

Gruppe A SV 29 Kempten, TSV Ottobeu-ren, FC Königsbrunn, FC Loppenhausen

Gruppe B SpVgg Kaufbeuren, FSV Wehringen, SSV Anhausen, TSV Buchenberg

in Neuburg (Sa., 5. Januar ab 18 Uhr)

Gruppe C TSV Gersthofen, SG SSV Glött/SV Aislingen, FC Augsburg, TSV Schwaben Augsburg Gruppe D TSV Pfersee, SC Biberbach/SV Erlingen, SV Grün-Weiß Baiershofen, TSV Burgau

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