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Boxen

11.05.2018

Für Nikki Adler geht es vor dem WM-Kampf auf die Waage

Nikki Adler (links) und Femke Hermans boxen um die Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht.
Bild: Ulrich Wagner

Am Samstag stehen zwei Augsburger im Curt-Frenzel-Stadion im Ring. Vor der Box-Weltmeisterschaft müssen die Protagonisten aber noch zur Gewichtskontrolle.

Frauen und Körpergewicht – das ist immer eine zweischneidige Sache. Wenn man nicht unbedingt als Mann in eine Faust laufen will, sollte man eine Frau besser nicht fragen, was sie so auf die Waage bringt. Doch beim Boxen wird das Gewicht öffentlich bekannt gegeben.

Im Foyer unserer Zeitung fand gestern das öffentliche Wiegen statt. Also kein Geheimnis: Nikki Adler wiegt 74,6 Kilogramm passend zu ihrer Gewichtsklasse und ihrer Gegnerin, der Belgierin Femke Hermans, die nur 200 Gramm mehr wiegt.

Was Nikki Adler wiegt, ist kein großes Geheimnis. 74,6 Kilogramm bringt die Augsburger Boxerin auf die Waage.
Bild: Ulrich Wagner

Nikki Adler hat für die WM fast ausschließlich mit Männern trainiert

Die werden aber wohl nicht ausschlaggebend sein. Aber Adler weiß sehr wohl, was da am Samstag (ab 17 Uhr) auf sie zukommt. Deshalb hat sie im Trainingslager in Spanien fast ausschließlich mit Männern trainiert. „Die haben ihr alles abverlangt. Wir schauen jetzt nur noch nach vorne und nicht mehr zurück“, sagt Adlers Trainer Roman Anuchin.

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Die 31-jährige Augsburgerin wirkt ruhig und entspannt. „Klar, je näher der Kampf rückt, umso nervöser wird man, aber momentan geht es mir noch gut.“

Bei Guido Fiedler sind es 82,5 Kilogramm. Sein Gegner, der Serbe Slavoljub Mitic, bringt 1,5 Kilogramm weniger auf die Waage. Mitic ist seit acht Kämpfen unbesiegt und will seine Serie in Augsburg fortsetzen.

Guido Fiedler geht es in erster Linie um die Show

„Das ist ein etwas kleiner, aber wuchtiger Kerl. Da muss ich ganz schön aufpassen“, sagt Fiedler, dem es zunächst gar nicht so um seinen Kampf geht. „Für mich ist zunächst wichtig, dass es eine schöne Veranstaltung wird. Wir wollen ja den Leuten etwas bieten. In Augsburg zu kämpfen ist schon etwas Besonderes.“

Beim Boxen wird gerne die martialische Sprache gewählt. Wenn der Moderator dann davon spricht, „dass wir uns über einen Krieg im Ring freuen können“, darf man das nicht so ernst nehmen. Gemeint war damit der Kampf im Schwergewicht zwischen dem Augsburger Ruben Wolf und dem Serben Luka Stajic. Einen Krieg wird es definitiv nicht geben. Wolf ist aber bereit für seinen Gegner. Der Augsburger, der seit einiger Zeit mit seiner Frau in der österreichischen Hauptstadt Wien lebt, ist auch zufrieden mit seinem Gewicht: stolze 107 Kilo.

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