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Ehrung

14.02.2015

Goldene Zeiten für Sportler

Siegfried Holland (links) und Peter Gruber erhielten die Verdienstnadel in Gold.
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Siegfried Holland (links) und Peter Gruber erhielten die Verdienstnadel in Gold.

Im schönsten Saal des Rathauses hat die Stadt Athleten aus 19 Sportarten gewürdigt. Und der frisch gewählte Sportler des Jahres hat gleich mehrere Gründe zu feiern

König Fußball hat das Jahr 2014 geprägt. Bei der Sportlerehrung der Stadt Augsburg standen am Donnerstagabend im Goldenen Saal des Rathauses jedoch erst einmal andere Sportarten im Vordergrund. Oberbürgermeister Kurt Gribl würdigte zusammen mit dem Ordnungs- und Sportreferenten Dirk Wurm Athleten aus insgesamt 19 Sportarten für ihre Leistungen im vergangenen Jahr. Vorab erhielten die Gögginger Schachspieler eine besondere Auszeichnung.

Für seine exzellente Vereinsjugendarbeit bekam der Schachklub 1908 Göggingen einen extra Glückwunsch des Rathauschefs. Als erster schwäbischer Verein gewann der SK mit seinem Jugendteam die bayerische Landesmeisterschaft: 2012 in der Altersklassen U14 sowie 2013 und 2014 in der U16.

Wie in unserer gestrigen Ausgabe berichtet, wurden im Anschluss an die Sportlerehrung in dem prächtigen Saal auch ein Mann, eine Frau und eine Mannschaft ausgezeichnet, die nach Ansicht des Vereins Augsburg Allgäuer Sportpresse (VAS) Herausragendes im Jahr 2014 vollbracht haben. Eine Überraschung war die Wahl des Skaterhockeyspielers Lukas Fettinger zum Sportler des Jahres. Der Topscorer, Europapokalsieger und deutsche Vizemeister vom TV Augsburg freute sich sehr darüber, die Fußballprofis André Hahn und Paul Verhaegh auf die Plätze 2 und 3 verwiesen zu haben. „Das ist ein gutes Zeichen für unsere Sportart“, sagte er. Groß war die Freude bei Fettinger auch darüber, dass sein Team bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres Dritter wurde: „In vier Wochen geht die neue Saison los. Das war Motivation für uns alle.“ Grund genug zum Feiern also für den jungen Mann, der am Montag 26 wird.

Stolz auf ihren Preis ist auch die Boxerin Nikki Adler, die zum dritten Mal in Folge von den Sportjournalisten zur Sportlerin des Jahres gewählt wurde. „Ich hätte wirklich nicht damit gerechnet“, sagte die 27-Jährige. Sie hat sich dieses Jahr zum Ziel gesetzt, alle ihre vier Weltmeistertitel im Supermittelgewicht zu verteidigen. „Es ist sehr viel leichter einen Titel zu holen als einen Titel zu halten“, fügte sie hinzu. Dass gerade dies oft die eigentliche Leistung sei, hatte zuvor schon der VAS-Vorsitzende Franz Neuhäuser in seiner Laudatio betont.

Einen Höhenflug erleben derzeit die Fußballer des FC Augsburg, die heuer zum vierten Mal in Folge zur Mannschaft des Jahres gewählt wurde. „Eine enorme Ehre“, sagte Paul Verhaegh. Der verletzte Kapitän bedauert es sehr, dass er nicht auflaufen kann, wenn das Team so erfolgreich spielt wie noch nie. Viel Zeit zum Feiern blieb den vier FCA-Profis, die mit Trainer Markus Weinzierl und Manager Stefan Reuter ins Rathaus gekommen waren, ohnehin nicht: Verhaegh reiste am Abend noch in seine niederländische Heimat, der Rest der Mannschaft am Freitagfrüh zum Auswärtsspiel nach Bremen.

Die goldene Verdienstnadel der Stadt bekamen diesmal Peter Gruber und Siegfried Holland angesteckt. Gruber ist seit vielen Jahren Mitglied, Sponsor und Förderer der TSG 1885 Augsburg und zählt zu den tragenden Pfeilern des Vereins. Holland gründete 1965 den Judo-Club Augsburg und war lange Zeit dessen Vorsitzender. Zudem war er 30 Jahre lang bayerischer Verbandstrainer und zehn Jahre Trainer des U19-Nationalteams der Frauen.

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