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Handball

23.01.2016

Haunstettens Fuchs wechselt nach Österreich

Bayernliga-Männer verlieren einen starken Spieler. Zweitliga-Frauen vor vermeintlich leichter Aufgabe

Zeitgleich sind die beiden Handballmannschaften des TSV Haunstetten am Samstagabend gefordert: Während die Zweitliga-Frauen ins Hessische zur SG Kirchhof reisen, erwarten die Bayernliga-Männer in der Albert-Loderer-Halle die DJK Rimpar II (jeweils 18 Uhr).

Für die Frauen geht es beim Rückrundenauftakt darum, in die Spur zu finden und den Negativtrend von drei Niederlagen in Folge zu stoppen. Allerdings erwartet sie mit dem Schlusslicht ein motivierter Gegner, da Aufsteiger Kirchhof in den nächsten Wochen wohl um die letzten Chancen für den Klassenerhalt kämpft. TSV-Trainer Herbert Vornehm erwartet eines der schwierigsten Auswärtsspiele. „Da müssen wir hoch konzentriert zu Werke gehen“, sagt er. Den Kirchhofern gelang zuletzt gegen Mitkonkurrent Trier eine kleine Sensation, als sie mit einem 12:0-Lauf eine bereits verloren geglaubte Partie drehten. In höchstem Maße gewarnt sein sollten die Haunstetter vor der torgefährlichen Rückraumachse Blase-Nagy-Priolli, die bei Freiräumen jedes Spiel alleine entscheiden kann. Torfrau Sabrina Müller fordert die entsprechende Einstellung: „Einen Blick auf die Tabelle sollten wir tunlichst unterlassen und uns voll auf unsere Leistung konzentrieren.“

Der verspätete Rückrundenauftakt – die Partie in Landshut wurde auf den 20. Februar verlegt – kam Männer-Coach Michael Rothfischer gelegen: „Da haben wir unsere Blessuren eine Woche länger auskurieren können.“ Gegen die Bundesliga-Reserve aus dem Würzburger Vorort steht einiges auf dem Spiel, da aus dem breiten Mittelfeld eine der acht Mannschaften schnell auf den dritten Abstiegsplatz fallen kann. Zudem präsentierte sich Rimpar zu Jahresbeginn in Topform, besiegte Friedberg (23:21) und Tabellenführer Coburg (21:17). Bemerkbar macht sich dabei die EM-Pause in der Bundesliga. Rimpars Trainer Skrbic kann daher auf alle Perspektivspieler zurückgreifen. Haunstettens Pendant Rothfischer muss sein System leicht abändern: weil er auf den spielstarken Halbrechts Patrick Fuchs verzichten muss. Er hat sich dem österreichischen Erstligisten Linz angeschlossen. (hv)

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