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Handball

26.01.2020

Haunstetter Handballerinnen lassen nichts anbrennen

Mit neun Toren gehörte Sarah Irmler wieder einmal zu den besten Werferinnen für den TSV Haunstetten und half entscheidend mit zum 30:17-Erfolg gegen den Abstiegskandidaten ASV Dachau.
Foto: Fred Schöllhorn

Mit einem stark herausgespielten 30:17-Erfolg beim ASV Dachau zeigen die Drittliga-Frauen, wie stark sie sich weiterentwickelt haben

Die Drittliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten haben sämtlichen Befürchtungen getrotzt: Beim souverän herausgespielten 30:17 (15:11)-Auswärtssieg beim stark abstiegsgefährdeten ASV Dachau zeigten die Rot-Weißen sowohl spielerisch als auch mental eine starke Leistung.

Heftige Gegenwehr bekamen die Gäste aus Augsburg allerdings im ersten Durchgang zu spüren: Trotz einer schnellen 5:1-Führung nach sechs Minuten fand man zunächst keine Stabilität in der Defensive und ließ die Gastgeberinnen immer wieder in die Nahwurfzone. Nach einer Viertelstunde war Dachau beim 6:8 schon dran und wenig später beim 9:10 (23.) sogar auf der Überholspur. Sechs Strafwürfe waren dem ASV bis dato bereits zugesprochen worden und die Haunstetterinnen hatten in dieser Phase enorme Schwierigkeiten, die Spielkontrolle zu finden. Das sollte sich jedoch bis zum Pausenpfiff und sofort nach dem Seitenwechsel ändern.

Haunstetten kam mit höchster Präsenz aus der Kabine und zeigte sich in der Folgezeit von seiner besten Seite: Der Abwehrverbund agierte immer konsequenter und auch in der Offensive wurden die richtigen Lösungen gefunden. Den Dachauerinnen gelang so erst in der 55. Minute ihr vierter Treffer, während die Rot-Weißen in dieser Periode bereits vierzehn Mal eingenetzt hatten.

Nach dem Schlusspfiff stand der vierte Sieg im vierten bayerischen Drittliga-Duell für den TSV zu Buche und Haunstettens Trainer Herbert Vornehm war dementsprechend gut auf seine Mannschaft zu sprechen: „Wir wollen natürlich in dieser Saison alle sechs Bayern-Derbys für uns entscheiden, aber das ist nur ein schöner Nebenaspekt. In erster Linie geht es darum, dass wir uns als Team weiterentwickeln, und die ersten Schritte dazu hat man heute wieder gesehen.“

Nach einer weiteren Spielpause steht für Haunstetten beim HCD Gröbenzell am 8. Februar die fünfte Möglichkeit auf einen Bayern-Derby-Sieg an. (hv)

TSV Haunstetten Frey (1), Spindler (Tor); Irmler (9/6), Walter, Hänsel (je 4), Horner (3), Niebert, Joerss, Schäfer (je 2), Keßler, Knöpfle, Driske (je 1), Fischer, Hoffmann, Kurstedt

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