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08.02.2018

Haunstetter machen die Liga spannend

Zweite Niederlage für Handballer

In der Handball-Bezirksoberliga Schwaben der Männer ist alles wieder offen: Mit der 24:29 (11:14)-Niederlage beim TSV Aichach und gleichzeitig dem zweiten Misserfolg in Serie hat der TSV Haunstetten seine günstige Ausgangssituation verspielt und liegt jetzt nur noch mit einem Punkt Vorsprung vor dem TSV Schwabmünchen. Die Landesliga-Frauen zeigten sich dagegen beim schweren Auswärtsspiel in Dietmannsried extrem nervenstark und behielten mit 25:23 (10:9) die Oberhand.

Männer-Coach Carsten Ronis war nach der zweiten Saisonniederlage ziemlich bedient: „Diesmal hat es uns ziemlich herb getroffen.“ Nicht nur, dass er in Aichach auf seine beiden Spielmacher Gruber und Seitz verletzungsbedingt verzichten musste, auch die beiden altbayerischen Schiedsrichter machten es dem Übungsleiter nicht leicht. Dass am Ende nur drei der sechs verhängten Strafwürfe ins Ziel fanden, tat das Übrige. Aichach war höchst präsent und kämpfte von Anfang an um seine letzte theoretische Aufstiegschance. Beim 6:10 und dem späteren 8:13 (26.) sah es nicht gut aus für die Rot-Weißen, die zu allem Übel auch noch anfingen, mit sich selbst zu hadern. Nach einer kurzen Schwächephase gehörte der Schluss wieder den Gastgebern, die ihre Überzahlsituationen besser lösen konnten. Verlieren verboten heißt es nach der Faschingspause und für den vermeintlichen Showdown am 3. März gegen Schwabmünchen.

Tore Tischinger S. (6/1), Fischer F. (5), Spörhase (5/1), Seybold (4/1), Pieniack, Stegmann, Brodschelm, Neumeyer (je 1)

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Die Landesliga-Frauen des TSV Haunstetten halten dagegen ihre Konkurrenz auf Abstand und zeigten auch bei der HSG Dietmannsried eine Charakterleistung. Mit einigen Überraschungen waren die Allgäuerinnen im Vorfeld schon als der Stolperstein für den TSV gehandelt worden und untermauerten diese Prognosen über die gesamte Spielzeit. Aber die Haunstetterinnen ließen sich nicht beirren und legten nahezu einen perfekten Start-Ziel-Sieg hin. „Es war schon ein großer Vorteil, dass Dietmannsried außer beim 1:0 immer hinterherrennen musste“, sagte Trainerin Bohnet nach einer zwar nervenaufreibenden Partie, die allerdings eindeutig wieder die Vorteile ihrer Truppe untermauerte: „Man hat wieder gesehen, dass wir keinen einzigen Superstar in der Mannschaft haben und deshalb gerade für die gegnerischen Defensivsysteme schlecht auszurechnen sind.“ (hv)

Tore Hänsel, Hochmair (je 4), Kubitza (3/1), Meier, Eckert, Drasovean I., Kurstedt, Drasovean L. (je 2), Niebert, Tischinger V., Schnorr, Smotzek Sa. (je 1)

Weitere Ergebnisse

TSV Wertingen – Frauen 3 30:28; SC Ichenhausen – Männer 3 39:35; Frauen 4 –TSV Schwabmünchen II 28:31; Männer 4 – SC Kissing II 23:31; PSV München –weibliche A-Jugend 36:22; männliche B-Jugend – TSV Neusäß 33:23; TSV Friedberg – weibliche B2-Jugend 20:16; weibliche C-Jugend – TSV Schwabmünchen 34:13; TSV Aichach – männliche C-Jugend 19:36; weibliche D-Jugend – TSV Neusäß 11:15; HSG Lauingen – weibliche D-Jugend 9:16

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