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Motorrad

21.04.2015

Im Sandsturm

Hitze, Sand und Sturm: Michael Ott-Eulberg vom MC Augsburg bei der Desert Challenge in Abu Dhabi.
Bild: vp

MCA-Fahrer Ott-Eulberg kämpft sich im Wüstenrennen von Abu Dhabi durch

Das war kein Wüstenspaziergang: Bei extremer Hitze oder im Sandsturm startete Michael Ott-Eulberg auf seinem Speedbrain-Motorrad bei der Abu Dhabi Desert Challenge. Das reine Sanddünenrennen ging über fünf Tage und 2400 Kilometer. Eingeschrieben hatten sich insgesamt 150 Motorräder und Geländefahrzeuge. Die erste Sonderprüfung wurde auf dem Formel- 1-Kurs in Abu Dhabi gefahren. Bei bis zu 52 Grad folgten dann anstrengende Tagesetappen über 400 bis 500 Kilometer.

Die langen und heißen Etappen forderten ihren Tribut, sodass am vorletzten Tag allein sechs Motorradfahrer aus der Prüfung ausgeflogen werden mussten. Das lag nicht am Flüssigkeitsverlust, sondern an der zu hohen Körpertemperatur. Doch Michael Ott-Eulberg vom MC Augsburg kämpfte sich durch und blieb im Rennen.

Die letzte Etappe nahmen dann nur noch 88 Fahrzeuge in Angriff. Die in sehr kurzen Abständen folgenden Dünen erforderten eine perfekte Sicht. Doch ausgerechnet an diesem Tag tobte ein Sandsturm über den Vereinigten Arabischen Emiraten und ließ nur noch Sichtweiten von 20 Meter zu. Die Folge: Die verbliebenen Teilnehmer legten die finalen 240 Kilometer auf Asphaltstraßen zurück, was bei einer Zeitvorgabe von drei Stunden hoch konzentriertes Fahren erforderte. Michael Ott-Eulberg belegte in der Motorrad-Wertung einen guten 42. Platz in Abu Dhabi, dem ersten Lauf zur Cross-Country-Rallye- Weltmeisterschaft. (ms)

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