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Volleyball

24.01.2020

Jetzt schlägt die Stunde von Kulig

Nadine Kulig wird in Erfurt die Anweisungen geben.
Bild: Michael Hochgemuth

Die Zuspielerin der DJK Augsburg-Hochzoll muss in Erfurt die verletzte Lisa Schnürer vertreten. Die Lage im Abstiegskampf bleibt schwierig.

Im Training Gas geben. Mehr noch als zuvor. Sich hier das Selbstvertrauen holen. Das war der Wunsch von Lisa Schnürer nach der klaren Heimniederlage ihrer DJK Augsburg-Hochzoll gegen München-Ost-Herrsching am vergangenen Wochenende. Die Situation ist prekär. Die DJK, die mit großen Hoffnungen auf einen Spitzenplatz in die Drittliga-Saison gestartet ist, liegt auf dem letzten Tabellenplatz. Und nun geht es am Samstag (16.30 Uhr) nach Erfurt, dem Tabellendritten. Es gibt durchaus leichtere Aufgaben.

Das Hinspiel hatten die Augsburgerinnen mit 1:3 verloren, Erfurt gewann zudem vor einer Woche mit 3:1 in Mauerstetten. Zumal nun auch feststeht, dass Schnürer die nächsten zwei oder drei Partien ausfallen wird. Die Zuspielerin ist am vergangenen Wochenende gegen München umgeknickt und hat sich einen Bänderriss zugezogen. Sie hofft darauf, nach der zweiwöchigen Pause Ende Februar im Heimspiel gegen Ansbach wieder dabei zu sein. In Erfurt wird sie Nadine Kulig vertreten. Die 17-Jährige musste schon gegen München nach dem Aus von Schnürer ran und erfüllte ihre Aufgabe gut. Darauf hoffen die Augsburgerinnen auch am Samstag.

Schnürer: "Noch ist nichts verloren."

„Leicht wird es sicherlich nicht“, sagt Schnürer, die nicht mit nach Erfurt fahren wird. Die lange Busfahrt ist nicht ideal für den Heilungsverlauf ihres Knöchels. Sie wird von zu Hause aus mit ihrem Team mitfiebern. „Wir müssen jetzt einfach weitermachen, noch ist nichts verloren“, sagt sie. Die Stimmung im Training unter der Woche sei gut gewesen. Aufgeben gibt es nicht. Zumal die Augsburgerinnen einigermaßen entspannt nach Erfurt fahren können. Einen Sieg erwartet dort wohl niemand so wirklich, sodass die Mannschaft befreit aufspielen kann.

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Anders als zuletzt gegen München, als im Duell gegen einen Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg alle auf einen Sieg und damit die Wende einer verkorksten Saison gehofft hatten. Am Ende aber hieß es 0:3, auch weil die Augsburgerinnen es derzeit einfach nicht schaffen, lange Ballwechsel für sich zu entscheiden. Der entscheidende Schlag will einfach zu oft nicht gelingen.

Ruhe bewahren, weiter arbeiten, an sich glauben – darum geht es nun für das Team. In einer solch prekären Situation allerdings nicht unruhig zu werden, das ist die große Kunst. Nach dem Spiel in Erfurt folgt die Heimpartie gegen Eibelstadt, den Vorletzten. Spätestens da ist ein Sieg Pflicht.

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