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FC Augsburg

19.04.2019

Julian Schieber: "Will noch ein paar Erfolgserlebnisse haben"

Der wieder genesene FCA-Stürmer Julian Schieber hofft, in den restlichen fünf Saisonspielen verstärkt zum Einsatz zu kommen.
Bild: Ulrich Wagner

Der FCA-Stürmer fehlte lange verletzt, hofft nun auf Einsätze in den letzten Spielen. Am besten gleich am Samstag, wenn sein Ex-Verein, der VfB Stuttgart, kommt.

Die Wiedereingliederung des lange angeschlagenen und nun wieder genesenen Stürmers Julian Schieber ins FCA-Team erfolgt scheibchenweise: Die letzten sieben Minuten beim 3:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt konnte der 30-Jährige, der aus Backnang in Baden-Württemberg stammt, schon mal schmerzfrei absolvieren.

Es war erst sein fünfter Bundesliga-Einsatz für Augsburg seit seiner Verpflichtung im Sommer 2018. Weil er nun keine Beschwerden mehr hat, könnte er auch am Samstag im Heimspiel des FCA gegen den VfB Stuttgart (Anpfiff 15.30 Uhr) eine Alternative sein. Im Vorfeld äußerte sich Julian Schieber zu…

…seinem ersten Bundesliga-Einsatz im Jahr 2019: "Mein Körper fühlt sich gut an. Ich bin wieder da, wo ich hinwollte. 2019 ist mit meiner Muskelverletzung ja nicht so gut gestartet. Von daher bin ich einfach nur froh, wieder Teil des Teams zu sein. Dass es aufgrund der Personalsituation für mich schneller in den Kader ging als erwartet, und dass ich mit einem Sieg gestartet bin, macht mich froh."

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…seiner Verletzung, die er sich im Trainingslager im Januar zugezogen hatte: "Mit meinem lange lädierten Knie hatte das nichts zu tun. Es waren zwei Wadenverletzungen. Das hat länger gedauert als angenommen, deshalb habe ich leider viel Zeit verloren."

…seinen künftigen Einsätzen: "Die sind mit nur noch fünf Wochen Spielzeit ziemlich überschaubar. Allerdings haben wir ein knackiges Programm. Ich will natürlich noch ein paar Erfolgserlebnisse haben und diese mit in den Urlaub nehmen. Um am Ende doch noch positiv aus dieser Saison rauszugehen."

…seinen Gefühlen, der Mannschaft in den letzten Wochen nicht helfen zu können: "Das war schwierig für mich. Ich sehe mich immer noch als neuer Spieler beim FCA. Und es lief von Anfang an mit meiner ersten Verletzung schon nicht so gut. Deshalb war es für mich sehr ärgerlich. Es war ein Auf und Ab. Aber ich habe letztendlich das Ziel vor Augen nie verloren und bin jetzt rechtzeitig zurück auf dem Platz."

…seinem möglichen Einsatz am Samstag gegen Stuttgart: "Ich fühle mich derzeit wohl, wenn ich von der Bank komme. Das ist das, was meinem Körper zusagt. Es war eigentlich gar nicht geplant, schon im Frankfurt-Spiel zurückzukommen. Aber der Trainer hat mir vertraut und ich habe meinem Körper vertraut. Das hat funktioniert. Deswegen hoffe ich, am Samstag wieder dabei zu sein und meine Chance zu bekommen."

…den noch bestehenden Kontakten zu seinem Ex-Verein: "Es liegt schon eine längere Zeit zwischen dem VfB Stuttgart und mir. Die Mannschaft hat sich ziemlich verändert. Doch es gibt noch einen, mit dem bin ich gut befreundet und mit dem ich auch gemeinsam zur Schule gegangen bin: Daniel Didavi. Aber wir stecken jetzt beide sportlich in einer Phase, in der wir dringend Punkte sammeln müssen. Da haben wir wenig Austausch."

…den Chancen des FCA am Samstag: "Wir haben das 3:1 gegen Frankfurt im Rücken. Wir wissen, dass wir auch da kein optimales Spiel geboten haben und dass wir am Anfang auch ein bisschen Glück hatten. Wir dürfen nicht alles gut reden. Es war ein wichtiger Sieg, ein Sieg der Mentalität. Aber gegen Stuttgart erwarte ich ein ganz anderes Spiel. In diesem Spiel können wir mehr gewinnen als Stuttgart, wenn wir die drei Punkte holen und endgültig den Sack zumachen."

…dem Trainerwechsel in Augsburg: "Das gehört leider zum Sport dazu. Es fühlt sich für eine Mannschaft nicht immer gut an. Schließlich ist es auch unser Verschulden, dass es zu dem Entschluss gekommen ist. Aber ich habe bereits den ein oder anderen Trainerwechsel erlebt. Es gehört dazu, dass neue Impulse gesetzt werden. Wir dürfen nicht nach hinten schauen, sondern nach vorne. Und das haben wir mit dem neuen Trainerteam gemacht. Das hat frische und neue Ideen reingebracht – und so sind wir in Frankfurt gestartet. So soll es weitergehen."

…seiner Zukunft beim FCA: "Ich habe einen Dreijahresvertrag unterschrieben. So plane ich auch. Diese Saison, auch wenn wir die Klasse halten, war für mich persönlich nicht zufriedenstellend, wenn ich mir die Zahlen ansehe. Die Ausfallzeit war zu groß. Aber daran werde ich arbeiten – Tag für Tag."

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